14. Februar 2020 / 13:27 Uhr

ZFC Meuselwitz gastiert in Berlin

ZFC Meuselwitz gastiert in Berlin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ruben Aulig des ZFC Meuselwitz in der Vorrunde der Ur-Krostitzer Masters 2020.
Ruben Aulig des ZFC Meuselwitz in der Vorrunde der Ur-Krostitzer Masters 2020. © Alexander Prautzsch
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Ausgerechnet nach der Posse um den Rücktritt von Jürgen Klinsmann beim Bundesliga-Team reist der ZFC Meuselwitz heute zur Regionalliga-Reserve von Hertha BSC Berlin.

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Meuselwitz/Berlin. Ob die Unruhe im Verein möglicherweise ein Vorteil für die Gäste sein könnte? „Das interessiert die Spieler nicht. Sie wollen sich für die erste Mannschaft anbieten“, entgegnet ZFC-Trainer Heiko Weber, der mit einem kreuzgefährlichen Gegner rechnet. „Sie sind sehr spielstark, spielen ihren eigenen, unbekümmerten Fußball.“ Und das drückt sich auch in Zahlen aus. Die Hertha-Bubis rangieren auf Platz vier, haben zudem mit 52 Toren die zweitbeste Offensive der Liga zu bieten.

Eine ordentliche Dosis der Herthaner Angriffslust bekamen die Zipsendorfer im Hinspiel serviert, als sie vor heimischer Kulisse 1:4 abgefrühstückt worden. Noch eine Scharte aus dieser Partie auszuwetzen hat übrigens Torwart Ruben Aulig. Der leistete sich damals zwei derbe Patzer. Doch beim 2:1-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den damaligen Spitzenreiter Altglienicke überzeugte der 22-Jährige. „Mit der Leistung hofft man, dass er ein bisschen ruhiger wird“, so Weber über den Schlussmann.

Meuselwitz fast mit voller Kapelle

Den Erfolg zum Auftakt wollte der Coach trotzdem nicht überbewerten. „In der Regionalliga gibt es keine Mannschaft, die konstant ihre Leistung bringt. Auch wir müssen uns immer wieder neuen Aufgaben stellen, sind aber natürlich froh, dass wir so gut gestartet sind.“

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Personell kann Meuselwitz fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Johann Weiß ist nach seinem Jochbein- und Kieferbruch noch nicht mit dabei. Er soll aber zeitnah zurückkehren und dann mit Carbonmaske spielen.

Übrigens war Luca Bürgers Freistoßtor gegen Altglienicke für den „Volltreffer der Woche“ des MDR nominiert, landete dort mit acht Prozent der Stimmen jedoch abgeschlagen auf Rang drei hinter David Urban (Lok Leipzig) und Tarsis Bonga (Chemnitzer FC). Jürgen Klinsmann hat übrigens 1987 mal das Tor des Jahres geschossen, damals im Trikot des VfB Stuttgart und lange vor der Hertha-Posse