07. Mai 2021 / 15:12 Uhr

ZFC Meuselwitz testet gegen beneidenswerte Bayreuther - Pinder verlängert Vertrag

ZFC Meuselwitz testet gegen beneidenswerte Bayreuther - Pinder verlängert Vertrag

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Co-Trainer Daniel Rupf Coach Holm Pinder (re.) verlängern ihre Verträge beim ZFC Meuselwitz.
Co-Trainer Daniel Rupf Coach Holm Pinder (re.) verlängern ihre Verträge beim ZFC Meuselwitz. © Mario Jahn
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Inmitten der Pokal-Ungewissheit testet der ZFC Meuselwitz am Mittwoch noch einmal: Gegen Bayreuth aus der Regionalliga Bayern, der sich auf die Drittliga-Relegation vorbereitet. Gute Nachrichten gibts es im Personalbereich, Trainer Pinder und sein Co Rupf verlängern.

Meuselwitz. In den kommenden Tagen wird sich entscheiden, wie es mit dem Fußball-Thüringenpokal weitergeht. Nachdem das anvisierte Finale zwischen dem ZFC Meuselwitz und Carl Zeiss Jena vom Sportgericht vorerst kassiert wurde, ist guter Rat überteuert. Trotzdem: So lange es keine endgültige Klarheit zur weiteren Verfahrensweise gibt, wird in Zipsendorf trainiert – und gespielt.

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„Was wollen wir machen“

Am kommenden Mittwoch empfängt der Fußball-Regionalligist in der bluechip-Arena die SpVgg Bayreuth (18 Uhr). Ein Gegner, den die Hausherren wohl beneiden dürften, schließlich stehen den Franken die nächsten Pflichtspiele bald bevor – und die haben es in sich. Schließlich geht es um den Aufstieg in die 3. Liga. Ja, richtig gelesen. Während man in Thüringen nicht ein einziges Spiel, sprich das Pokalfinale auf die Beine bekommt, startet die Spielvereinigung am 18. Mai in die Aufstiegsrelegation gegen Aschaffenburg und Schweinfurt.

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Die einen arbeiten auf ein großes Ziel hin, die anderen baumeln schon wieder in der Luft. „Was wollen wir machen“, fragt ZFC-Trainer Holm Pinder mit imaginärem Schulterzucken. „Wir sind eben keine Entscheidungsträger, sondern bloß Befehlsempfänger, auf Deutsch gesagt. Wir ziehen auf jeden Fall noch bis Ende der kommenden Woche durch, um für alles gewappnet zu sein.“

Trainer-Duo verlängert

Gleichwohl fällt auch dem Übungsleiter langsam nichts mehr ein, um die Laune seiner Werktätigen zu heben. „Natürlich sind die Spieler inzwischen genervt, ich kann das auch nachvollziehen. Wir können nicht immer wieder hochfahren und dann enttäuscht werden. Irgendwann ist das Spannungsfeld erloschen“, berichtet Pinder.Einstweilen aber wird das Spannungsfeld aber noch einmal für Bayreuth entflammt. Die Spielvereinigung testete übrigens jüngst gegen Carl Zeiss Jena (2:2). Jene Mannschaft also, die eigentlich im Pokal-Endspiel auf den ZFC gewartet hätte. Nun bleibt es wohl beim Fernduell.

Bei all dem bürokratischen Brimborium der vergangenen Tage gerieten zwei nicht unwichtige Personalien in den Hintergrund: Pinder und sein Co Daniel Rupf verlängerten ihre Verträge. Während Rupfs Arbeitspapier auf zwei Jahre datiert ist, gilt der Kontrakt seines Chefs gar auf unbestimmte Zeit. Der 50-Jährige übernahm im Oktober den Posten von seinem glücklosen Vorgängers Koray Gökkurt und ist zugleich ZFC-Vizepräsident.