13. Oktober 2019 / 21:11 Uhr

Zick auf Zack: Knipser der TSG Mörse trifft viermal gegen Brome

Zick auf Zack: Knipser der TSG Mörse trifft viermal gegen Brome

Lennart Pankau, Pascal Mäkelburg und Jonas Präger
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
SPORT, Fußball-Bezirksliga, TSG Mörse - FC Brome,  Tor, Britta Schulze, Wolfsburg
Stark: Matti Zick traf für die TSG Mörse gegen den FC Brome gleich viermal. © Britta Schulze
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Matti Zick trifft viermal in den Knick – und Simon Krause gleich dreimal nach der Pause! Die TSG Mörse hat Aufsteiger FC Brome auch wegen ihrer beiden formidabel aufgelegten Stürmer mit 9:1 überrollt. Einen besseren Tag erwischte mit dem VfB Fallersleben aber ein weiterer Neuling in der Fußball-Bezirksliga: Durch den 1:0-Sieg gegen Absteiger TSV Hillerse preschten die Hoffmannstädter nun schon vor auf Platz zwei.

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SV Lauingen/Bornum – TSV Vordorf 1:2 (0:0). Starke Energieleistung der Vordorfer: Auf tiefem Terrain kam die Truppe von Coach Heinz-Günter Scheil gegen zuletzt starke Lauinger (drei Siege aus vier Spielen) trotz Rückstands noch mal zurück. Der entscheidende Faktor: die Leidenschaft. „Die Jungs hatten Ehrgeiz, wollten unbedingt die drei Punkte nach Hause holen. Chapeau“, lobte Scheil. Top-Torjäger Fabian Liebich (muskuläre Probleme) verletzte sich zwar, dafür war Offensiv-Kollege Dominik Reinecke diesmal mit zwei Treffern zur Stelle.

TSV: Morhardt – R. Möhlen, Wülpern, Elbe, N. Albrecht – Scheil, Haufe – Köhler, Lüttich (90.+1 Weiland), Reinecke – Liebich (36. Grobe/86. Winterboer).
Tore: 1:0 (54.) Mittendorf, 1:1 (56.) Reinecke, 1:2 (75.) Reinecke.
Gelb-Rot: Kreutzfeldt (SVL/90.+1).

VfL Wahrenholz – TSV Hehlingen 1:3 (1:2). Die Hehlinger gingen mit viel Spielfreude in die Partie. Wahrenholz fand in der ersten Hälfte nur selten statt. Nach der Pause lief der Ball beim TSV nicht mehr ganz so rund, dafür war das Team aber umso griffiger in den Zweikämpfen. Dazu kam im entscheidenden Moment das Glück. Während Lars Koch nur die Latte traf, machte Hehlingens Timo Lotz im direkten Gegenzug das 3:1. „Bei uns hat in den entscheidenden Momenten oft die Spannung gefehlt. Am Ende haben wir verdient verloren“, ärgerte sich VfL-Co-Trainer Jan Schöbel. TSV-Coach Artur Krause dagegen war glücklich: „Das Spielerische war da, der Kampf ebenso. Ich bin hochzufrieden.“

VfL: Horn – Vespermann (28. Soika), Hartmann (46. Evers), Müller, Schmidt (86. Fricke) – J. Koch – Reitmeier, Wendt – Jansen, L. Koch, Schön.
TSV: Friedrichs – Hertwich, Reschke, Kröhl, Stotko – Klingfurt (82. Filice), Krause, Biller (77. Pindur), Heuer – Lotz (85. Albertz), Müller.
Tore: 0:1 (16.) Heuer, 0:2 (20.) Müller, 1:2 (26.) L. Koch, 1:3 (62.) Lotz.

Bezirksliga: TSG Mörse gegen FC Brome

Bezirksliga: TSG Mörse gegen FC Brome. Zur Galerie
Bezirksliga: TSG Mörse gegen FC Brome. © Britta Schulze
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TSG Mörse – FC Brome 9:1 (4:1). Mörses Coach Marco Ament bemängelte zuletzt häufiger die Chancenverwertung seines Teams. Gegen Brome lief die Offensive aber heiß, allen voran Matti Zick. Der machte alle vier Tore in der ersten Hälfte – und das, obwohl er erst kurz vor dem Anpfiff für den angeschlagenen Norman Poguntke in die Startelf gerutscht war. „Mörse war klar besser und hat verdient 9:1 gewonnen“, resümierte FC-Teammanager Hendrik Joswig ernüchtert. Ament dagegen war glücklich: „Mit der Zeit haben wir eine unheimliche Spielfreude entwickelt, während bei Brome irgendwann der Widerstand gebrochen war.“

TSG: Loock – Grohn, Michalski, Lang – Hampel, Busboom (72. Haack), Hilsberg, Albanese – Pollak, Seeger (77. Sprenger) – Zick (65. Krause).
FC: Schulze – Traue, Buller (24. Nieswandt), Ackermann, Ma. Gieselberg (46. Theisz) – Spellig, Weis – M. Chabaan (59. März), Schmidt, A. Chabaan – Keller.
Tore: 1:0 (7.) Zick, 2:0 (20.) Zick, 2:1 (30.) Schmidt, 3:1 (39.) Zick, 4:1 (45.) Zick, 5:1 (72.) Krause, 6:1 (75.) Krause, 7:1 (77.) Pollak, 8:1 (80.) Krause, 9:1 (84.) Hilsberg.

TuS Neudorf-Platendorf – VfR Wilsche/Neubokel 2:1 (0:1). „Es wäre ohne den Elfmeter schwer geworden, Strübing überhaupt zu überwinden“, gab Platendorfs Co-Trainer Bekem Tairi zu. Denn nach der nicht unverdienten Wilscher Führung durch einen individuellen Fehler in der TuS-Hintermannschaft hielt VfR-Keeper Daniel Strübing sein Team bis zur 69. Minute im Spiel. Kurz vor Schluss traf dann der eingewechselte Enes Erciyas zum Platendorfer Sieg. „In der zweiten Halbzeit geht uns dann auch die Luft aus. Es ist ärgerlich, dass wir wieder so spät verlieren“, resümierte VfR-Coach Bernd Huneke. Wilsches Til-André Rendchen-Huneke hatte zudem Pech. Im Luftkampf bekam er früh einen Ellenbogen gegen die Schläfe, der sechs Zentimeter lange Cut musste genäht werden.

TuS: Pina – D. Gökkus, T. Gökkus, Guelabi, Moor (65. Erciyas) – Dimmler – Jansen (20. Wulfes/80. Sanneh), Kast, Hajdaraj, Altmis – Sening.
VfR: Strübing – Höft, Rendchen-Huneke (13. Wittchow), Ptassek (62. Pipho), Kühn – Hofmann, Keier, P. Steep (60. Splinter), Pipho – T. Steep, Keil.
Tore: 0:1 (26.) Keil, 1:1 (69.) Kast (Foulelfmeter), 2:1 (86. Erciyas).

FSV Adenbüttel/Rethen – Lupo/Martini Wolfsburg II 2:2 (0:1). Nach sechs Niederlagen in Folge kann die Lupo-Reserve in Adenbüttel endlich wieder punkten. „Es freut mich für die Mannschaft“, meinte Lupo-Coach René Wegner, der aber betonte: „Nach dem Spielverlauf ist das eigentlich zu wenig.“ Auch FSV-Trainer Michael Horst fand am Ende lobende Worte für sein Team, das aktuell mit großen Personalproblemen zu kämpfen hat: „Ich finde es geil, wie sich alle mit der Situation arrangieren.“

FSV: Freitag – Burgdorf (79. Sendzik), Witzel, Wittlieb, Dettmann – J. Bruns (46. Schmidt), M. Bruns – Drosdziok, Gatzlaff, Ziegler – Müller.
Lupo II: Herter – Alaimo (70. Mekpagbe), Oliverio, Ella, Hofmann – Marchese – Krumm, Konieczny, Kahlert, Shala – Demiri.
Tore: 0:1 (7.) Demiri, 1:1 (53.) Drosdziok, 1:2 (73.) Mekpagbe, 2:2 (76.) Müller).
Gelb-Rot: Demiri (Lupo/43.).

Bezirksliga: VfL Wahrenholz gegen TSV Hehlingen

Bezirksliga: VfL Wahrenholz (gelbe Trikots) gegen TSV Hehlingen. Zur Galerie
Bezirksliga: VfL Wahrenholz (gelbe Trikots) gegen TSV Hehlingen. ©

VfB Fallersleben – TSV Hillerse 1:0 (0:0). Der TSV hatte zwar mehr Ballbesitz, tat sich im letzten Drittel aber schwer. Großchancen gab es nur wenige. Ein Freistoß von der Mittellinie, bei dem Maik Augustyniak vor dem herausstürmenden Leon Divjak an den Ball kam und ihn über die Linie köpfte, brachte dann das Tor des Tages. „Wir hatten genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden“, so TSV-Coach Mohamed Melaouah, der wegen einiger Gelber Karten mit dem Schiri nicht glücklich war. VfB-Trainer Lars Ebeling dagegen stellte zufrieden fest: „Wir haben mit einer enormen Laufarbeit verteidigt, gerade Johannes Laux hat alles in Grund und Boden gerannt.“

VfB: Kloth – Krizak, Krebs, Fischer, Borhani – Cuccia – Ponischil, Laux – Kromann (88. Kothzer), Augustyniak (86. Bolgert), Bauer (90. Herden).
TSV: L. Divjak – Maire, Busse, Bach, Sonntag (58. Ehresmann) – Bach, Müller – Strelow (65. Kemmer), Borgfeld, Lahmann (80. Schrader) – Ziegler.
Tor: 1:0 (58.) Augustyniak.

1. FC Wolfsburg – MTV Gamsen 4:3 (2:1). Der 1. FC führte dreimal, dreimal kam Schlusslicht Gamsen eindrucksvoll zurück. Der MTV war nahe dran am ersten Punktgewinn seit acht Spielen – mit Unterstützung einiger Routiniers. Valeri Renz, Heinrich Worms und Babis Cirousse wurden reaktiviert. Aber es reichte nicht. Es gab ein Ende, „das an Brutalität nicht zu überbieten ist“, trauerte MTV-Coach Ralf Ende. In der letzten Minute sah zunächst Gamsens Carlos Bamba Gelb-Rot. Den fälligen Freistoß verwandelte Wolfsburgs Arben Mustafa mit der allerletzten Aktion zum 4:3. „Bei dem Schluss überwiegt natürlich die Freude“, jubelte FC-Coach Mohammed Rezzoug.

1. FC: Mannino – Spanu, Barkallah, Haji, Axt – Sgaier, Mustafa, Fack, Fridrich – Spilker, Sincar (61. Gansesalingam).
MTV: Weber – Outtara, Cordts, Siebert, Bamba – Jallow, Renz – Ptassek, Nemr – Cirousse, Worms.
Tore: 1:0 (23.) Sgaier, 1:1 (29.) Worms (Foulelfmeter), 2:1 (38.) Sgaier, 2:2 (46.) Cirousse, 3:2 (61.) Spilker, 3:3 (81.) Worms, 4:3 (90.+4) Mustafa.
Gelb-Rot: Bamba (MTV/90.+3).

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