21. Juli 2019 / 14:37 Uhr

Bale-Berater beschimpft Zidane nach Transfer-Aussagen: "Er ist eine Schande"

Bale-Berater beschimpft Zidane nach Transfer-Aussagen: "Er ist eine Schande"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beraterpapst Jonathan Barnett hat Real Madrids Trainer Zinedine Zidane scharf attackiert.
Beraterpapst Jonathan Barnett hat Real Madrids Trainer Zinedine Zidane scharf attackiert. © imago images / Marca / ZUMA Press
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Der Streit um Gareth Bale eskaliert. Weil Real Madrids Trainer Zinedine Zidane offen über einen angeblich bevorstehenden Wechsel des 30-Jährigen spricht, bekommt er einen Konter von dessen Berater. Jonathan Barnett hat keinerlei Verständnis für das Verhalten des Madrider Trainers.

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Bei Real Madrid knallt es hinter den Kulissen heftig. Nachdem Trainer Zinedine Zidane im Anschluss an das verlorene Testspiel gegen den FC Bayern (1:3) offen über einen angeblich bevorstehenden Wechsel von Superstar Gareth Bale gesprochen hatte und dem Waliser deutlich zu verstehen gab, dass er in seinen Plänen nicht länger vorkommt, hat nun dessen Berater Jonathan Barnett einen scharfen Gegenangriff gefahren.

Der 69-jährige, Chef von Stellar Football Ltd, einer der weltweit größten Firmen im Bereich der Spielerberatung, warf Zidane vor, seinen Klienten bewusst aus dem Verein drängen zu wollen. Bale spielt bereits seit sechs Jahren für die Königlichen und gewann vier Mal die Champions League. Beim bislang letzten Real-Triumph im vergangenen Jahr schoss er im Endspiel gegen den FC Liverpool zwei Tore - und die Spanier somit fast im Alleingang zum Titel.

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Zidane: "Wir hoffen, dass Bale uns bald verlässt"

Sollte Bale tatsächlich gehen, antwortete Barnett bei ESPN auf Zidane, "dann, weil es in dem besten Interesse von Gareth ist. Es hat nichts damit zu tun, dass Zidane ihn rausdrücken will." Der französische Trainer ist kein Bale-Fan (mehr), das Verhältnis der beiden gilt als belastet. "Wir hoffen, dass er uns bald verlässt – wenn das morgen ist, ist das sogar noch besser", sagte Zidane nach der Niederlage gegen den FC Bayern. Bale wollte sich eigentlich bei Real durchsetzen.

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Barnett, der auch andere Stars wie Saul Niguez, Jordan Pickford oder Wojciech Szczesny vertritt, hat keinerlei Verständnis für das barsche Vorgehen des französischen Trainers. "Zidane ist eine Schande, so über jemanden zu sprechen, der so viel für Real geleistet hat", sagte Barnett und verwies auf die starke Bilanz des Briten im Madrider Dress. Bale schoss in 231 Spielen für Real insgesamt 102 Tore, bereitete 65 weitere Treffer vor und gewann mit dem Klub alle verfügbaren Titel.

Gerüchte um Rückkehr zu Tottenham Hotspur

Zidane betonte, dass er persönlich nichts gegen Bale habe. "Aber ich muss Entscheidungen treffen. Es kommt eine Zeit, wo es eine Veränderung bracht und es ist gut für alle, wenn wir uns trennen." Bales Vertrag in Madrid läuft noch bis 2022. Spekuliert wird über eine Rückkehr des Walisers zu seinem vorherigen Verein Tottenham Hotspur. Auch ein Klub aus China wurde zuletzt als möglicher neuer Arbeitgeber genannt.

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