13. Dezember 2019 / 06:46 Uhr

Zweites Saisonziel verpasst: So reagiert das Netz auf das Gladbach-Aus in der Europa League

Zweites Saisonziel verpasst: So reagiert das Netz auf das Gladbach-Aus in der Europa League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Mönchengladbach ist in der Europa League nicht mehr vertreten. Im Netz sprechen die Fans auch von einem Vorteil im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.
Borussia Mönchengladbach ist in der Europa League nicht mehr vertreten. Im Netz sprechen die Fans auch von einem Vorteil im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. © Getty Images/Twitter/Montage
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Der Bundesliga-Spitzenreiter ist in Europa nicht mehr vertreten. Nach dem frühen Aus im DFB-Pokal ist damit bereits das zweite Saisonziele von Borussia Mönchengladbach futsch. Einige Fans sehen einen positiven Effekt für das Meisterschaftsrennen. Der SPORTBUZZER fasst die Reaktionen im Netz zusammen.

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Ein bisschen mussten sich die Spieler von Borussia Mönchengladbach nach der bitteren Europa-Cup-Schmach am Donnerstag fühlen wie ihre bisherige Gegner. Beim bitteren und völlig unnötigen 1:2 (1:1) gegen Basaksehir Istanbul im entscheidenden Gruppenspiel schlug das bisherige Last-Minute-Glück ins Gegenteil um. Das erstmalige Aus in einer Europa-League-Vorrunde war durch das Siegtor von Istanbuls Enzo Crivelli (90. Minute) erst spät perfekt. "Vielleicht hatten wir unser Glück in diesem Wettbewerb schon aufgebraucht", sagte Rechtsverteidiger Stefan Lainer.

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Zuvor hatten die Gladbacher in der Europa League in Istanbul beim 1:1 und zweimal gegen den AS Rom (1:1 und 2:1) erst spät gepunktet. Zudem wurde der Bundesliga-Spitzenreiter gerade erst für seine Mentalität beim 2:1-Sieg durch Ramy Bensebainis Elfmetertor in der Nachspielzeit im Spitzenspiel gegen den FC Bayern München gefeiert. Und nun das. "Das war komplett unnötig", klagte Lainer und Patrick Herrmann meinte: "Das ist schwer in Worte zu fassen." Gegen die lange völlig ungefährlichen Türken war Gladbach klar besser und deutlich spielbestimmend. Mehr als die Führung von Marcus Thuram (33.) wollte aber einfach nicht gelingen, weil oftmals der entscheidende Pass vor dem Tor unsauber geriet. Dennoch war der Gruppensieg zum greifen nah, weil gleichzeitig AS Rom gegen Wolfsberg nur 2:2 spielte.

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"Wir haben ein Ziel verpasst. Das fühlt sich nicht gut an und ist eine Riesen-Enttäuschung", klagte Trainer Marco Rose, der mit seinem Team schon früh im DFB-Pokal an Borussia Dortmund gescheitert war. In beiden Wettbewerben war das Überwintern das Ziel. Dass es dazu nicht gereicht hat, verärgert ein paar Fans. Einige sehen die ausbleibende Dreifachbelastung aber auch positiv für den Kampf um die Meisterschaft.