10. Dezember 2021 / 07:02 Uhr

"Ziel hochverdient erreicht": Eintracht Frankfurt jubelt über Achtelfinal-Einzug in der Europa League

"Ziel hochverdient erreicht": Eintracht Frankfurt jubelt über Achtelfinal-Einzug in der Europa League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht Frankfurt schaffte den direkten Sprung ins Achtelfinale der Europa League.
Eintracht Frankfurt schaffte den direkten Sprung ins Achtelfinale der Europa League. © IMAGO/Seskim Photo/Jan Huebner (Montage)
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Eintracht Frankfurt kam gegen Fenerbahce Istanbul im abschließenden Gruppenspiel der Europa League zwar nur zu einem Remis, kann trotzdem für das Achtelfinale des Wettbewerbs planen. Die Verantwortlichen sind nach dem erledigten letzten Schritt entsprechend positiv gestimmt.

Zufrieden umarmte Oliver Glasner seinen Topspieler Filip Kostic, und auch den Profis von Eintracht Frankfurt war die Erleichterung deutlich anzusehen. Der Bundesligist hat eine schwierige Vorrunde als ungeschlagener Gruppensieger gemeistert und darf in der Europa League auf weitere große Fußball-Nächte hoffen. Dem Team von Cheftrainer Glasner reichte am Donnerstag bei Fenerbahce Istanbul ein 1:1 (1:1) für direkten Achtelfinal-Einzug. "Wir haben das Spiel heute Abend kontrolliert", kommentierte Glasner. "Wir haben Angriffsfußball gespielt und mehr Chancen kreiert als Fenerbahce.“ Der Trainer lobte: "Meine Spieler haben das sehr gut gemacht."

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Glasner, der im Sommer die sportlichen Geschicke bei der Eintracht übernommen hatte, muss sich aufgrund der durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga mit kritischen Stimmen auseinandersetzen. In der Europa League war von den Nebengeräuschen beim Tabellenzwölften der deutschen Eliteklasse wenig zu sehen. "Wir haben unser Ziel hochverdient erreicht", wird der Coach auf der Vereinsseite zitiert. Auch Sportvorstand Markus Krösche jubelte im Nachgang der Partie über den Sprung unter die letzten 16 Teams des Wettbewerbs, der aufgrund der Pleite von Verfolger Olympiakos Piräus gegen Royal Antwerpen (0:1) auch bei einer Niederlage zustande gekommen wäre. "Wenn uns das vorher jemand angeboten hätte, hätten wir sofort unterschrieben", so der 41-Jährige.

In der kniffligen Gruppe mit Fenerbahce, Olympiakos Piräus und Royal Antwerpen haben die Hessen damit ohne große Probleme den ersten Platz belegt. Die zusätzliche Playoff-Runde gegen einen Champions-League-Dritten wie den FC Barcelona kann sich die Eintracht damit sparen. Für Glasner und seine Mannschaft geht es am 10. März mit einem Auswärtsspiel im Achtelfinale weiter. Barcelona und Sevilla sind auch dann mögliche Gegner, die deutschen Teams wie RB Leipzig oder Borussia Dortmund können frühestens im Viertelfinale zugelost werden.