30. Juli 2021 / 18:06 Uhr

Ziel: Mehr Siege als Niederlagen – und kein Gemotze

Ziel: Mehr Siege als Niederlagen – und kein Gemotze

Jürgen Hansen
Peiner Allgemeine Zeitung
Trainer Michael Misiak ist mit Engagement dabei.
Trainer Michael Misiak ist mit Engagement dabei. © Ralf Büchler
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Sieben sind gegangen, neun sind gekommen: Beim SV Wacker Wense hat es einen großen Umbruch gegeben. Trainer Martin Misiak – ein gutes halbes Jahr im Amt – hält seine Mannschaft für stärker als bisher. 

Als Frühstarter kann man die Fußballer von Wacker Wense bezeichnen. Denn die 2. Kreisklassen-Mannschaft legte unmittelbar nach Beendigung der Corona-Beschränkungen mit dem Training los und testete zudem wöchentlich bei Testspielen die Form.

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Trainer Michael Misiak, Nachfolger des Ende vorigen Jahres freiwillig zurückgetretenen Martin Wichers, hält den Umfang von drei Einheiten pro Wochen für unabdingbar. „Durch Corona hatten wir sieben Monate Pause. Nur wenige Spieler taten während dieser Zeit etwas für die eigene Fitness. Dadurch setzten fast alle von uns Rost an, den müssen wir rauskriegen“, verweist der 40-Jährige auf die ersten Übungsstunden, bei denen es schien, als ob die Seinen das Fußball-Einmaleins verlernt hätten. „Da klappte bei einigen nicht mal die einfachste Ballannahme, Mann-o-Mann. Es ist wichtig, dass bei allen das Gefühl für den Fußball und die Spielpraxis so schnell wie möglich zurückkommt.“

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Das Gesicht der Mannschaft hat sich gegenüber der vergangenen Saison gehörig verändert. Neun Neuzugängen stehen sieben Abgänge gegenüber, Wackers Aufgebot zählt nunmehr 24 Köpfe. „Ja, es hat ein Umbruch stattgefunden. Das heißt, dass wir uns auf dem Platz noch finden müssen“, betont Wenses Übungsleiter.

Auf Disziplin legt er viel Wert. „Gemotze will ich nicht haben. Und die Kommunikation auf dem Platz muss besser werden. Das hilft bei gefährlichen Situationen.“

Sein Team, das während der abgebrochenen Serie 2020/2021 vier Punkte aus drei Spielen geholt hatte, sieht Misiak dank des breiteren Kaders sowie der Neuzugänge stärker als zuvor. Ein Aufstieg sei jedoch kein Thema. „Mein klarer Meisterschaftsfavorit ist Denstorf. Das ist eine Klasse-Truppe. Unser Ziel ist es, mehr Siege als Niederlagen einzufahren.“

Der Kader von Wacker Wense

Zugänge: Patrick Meyer (SSV Didderse), Patrick Plinke (SC Niedernstöcken), Maik Heine (SpVgg Rühme), Kevin Zemke (SG Zweidorf-Wendeburg), Festim Sadiku (vereinslos), Kai Bagus, Johannes Gieseke, Tobias Jucknieß, Christopher Schäfer (alle eigene 2. Herren).


Abgänge: Dominic Marko (Germania Wernigerode), Denis Kusmitsch (SSV Stederdorf), Martin Wichers, Miguel Gomez (beide TSV Meerdorf), Marcel Stütze (TSV Wendezelle III), Manuel Maggio (Sportartenwechsel), Marcel Fischer (Pause).

Das Aufgebot

Tor: Christopher Schäfer.

Abwehr: Marius Gärtner, Dennis Meyer, Daniel Eicke, Johannes Gieseke, David Latzko, Maik Paul, Maik Hänsel, Fabian Wurzel.

Mittelfeld: Stefan Lepadatu, Patrick Meyer, Maik Heine, Tobias Jucknieß, Festim Sadiku, Kevin Stöter, Sascha Güttler, Sebastian Lonau, Andreas Neumann, Andreas Stöter.

Angriff: Maximilian Sertl, Patrick Plinke, Kai Bagus, Kevin Zemke, Jannis Dettmer.

Trainer: Michael Misiak.

Saisonziel: Mehr Siege als Niederlagen.

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Favorit: TSV Denstorf.

Von Jürgen Hansen