31. Oktober 2019 / 12:37 Uhr

Australien vor Europa: Zlatan Ibrahimovic bei Perth Glory auf dem Zettel

Australien vor Europa: Zlatan Ibrahimovic bei Perth Glory auf dem Zettel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zlatan Ibrahimovic spielte bereits für Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, den FC Barcelona, die AC Mailand, Paris St. Germain und LA Galaxy. Wohin es den mit 38 Jahren immer noch für Topleistungen zu habenden Schweden zieht, ist noch nicht geklärt.
Zlatan Ibrahimovic spielte bereits für Ajax Amsterdam, Juventus Turin, Inter Mailand, den FC Barcelona, die AC Mailand, Paris St. Germain und LA Galaxy. Wohin es den mit 38 Jahren immer noch für Topleistungen zu habenden Schweden zieht, ist noch nicht geklärt. © imago images / ZUMA Press
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Mit LA Galaxy verpasste Zlatan Ibrahimovic erneut den MLS-Titel und scheiterte in den Play-Offs. Schon kurz darauf kreisten Gerüchte um eine Rückkehr des Schweden nach Italien und Spanien. Nun will sich der australische Erstligist Perth Glory vorschalten und "Ibra" nach Down Under locken.

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Die Personalie Zlatan Ibrahimovic sorgt weiter für mächtig Wirbel in der Gerüchteküche. Nach Spekulationen über eine Rückkehr des Stürmers nach Italien oder Spanien schaltet sich jetzt der australische Erstligist Perth Glory ein und will den 38-Jährigen für sechs Wochen an sich binden, bevor er im Januar nach Europa wechseln könnte. "Wir haben einen Versuch unternommen und gefragt, ob er interessiert ist. Es kann ja nicht schaden, zu fragen", kommentierte der sportliche Leiter von Perth, Tony Pignata, den Vorstoß gegenüber dem Medienunternehmen Fairfax.

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Der A-League-Klub hat vor, Ibrahimovic als "Marquee Player" beim Ligaverband FFA zu registrieren. Das bedeutet, dass die Verantwortlichen den Schweden nach Bekanntheitsgrad und fußballerischer Qualität als einen Spieler beurteilen würden, für den die in der A-League festgelegte Gehaltsobergrenze nicht gelten würde. "Wir brauchen nur die Zustimmung der FFA, dass er die Voraussetzungen erfüllt. Das tut er meiner Meinung nach", sagte Pignata.

Der Plan: Wettkampf-Praxis für Ibrahimovic

Der Plan des aktuellen Tabellenfünften bestehe darin, dem 38-Jährigen im Vorfeld eines Europa-Wechsels eine Möglichkeit zu bieten, sich auf Profi-Ebene fit zu halten. Der Vertrag von "Ibra" läuft in Los Angeles zwar erst Ende Dezember aus, durch das Ausscheiden von LA Galaxy in den MLS-Play-Offs stehen für den Klub aber keine Pflichtspiele in 2019 mehr an. Somit zahlen die Kalifornier nur noch das Gehalt des Superstars. Zu einem Verbleib in LA sagte Ibrahimovic: "Wenn ich bleibe, ist das gut für die MLS, weil die ganze Welt zuschauen wird. Bleibe ich nicht, wird sich niemand an die MLS erinnern." Pignata und Perth Glory haben noch keine Antwort von Ibrahimovic oder seinem Stab erhalten, ob dieser den Plan der Australier interessant findet.

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Mögliche Wechsel nach Europa im Januar wurden zuletzt heiß diskutiert und von Ibrahimovic selbst kräftig angeheizt. Zuerst erzählte Neapel-Boss De Laurentiis, bei einem Abendessen mit Ibrahimovic über eine Italien-Rückkehr gesprochen zu haben. In Neapel würde den Schweden die Liebe der Menschen reizen, die auch Diego Maradona zu Teil wurde und immer noch wird. Daraufhin warf auch der FC Bologna seinen Hut in den Ring. "Italien ist meine zweite Heimat und ich kann mir gut vorstellen, in die Serie A zurückzukommen." Allerdings sei er "kein Tier, das man im Zoo besucht", sondern immer noch gut genug, um "um den Scudetto zu kämpfen", meinte Galaxys Top-Scorer zu den Gerüchten.

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Am Dienstagmittag folgte dann noch eine Instagram-Botschaft des 38-Jährigen, in der er sich an die spanischen Fans wandte und verkündete: "Hola Espana, wisst ihr was? Ich komme zurück!" Daraufhin wurde viel spekuliert, welcher spanische Top-Verein Ibrahimovic verpflichten könnte. Dazu geäußert haben sich Real Madrid, der FC Barcelona, Atletico Madrid, der FC Valencia oder der FC Sevilla aber nicht. Der Angreifer selbst meldete sich auch nicht weiter und bleibt die Erklärung schuldig, ob das Video auf einen Transfer bezogen war oder nicht.