26. März 2021 / 09:16 Uhr

Nach Schweden-Comeback: Uli Hoeneß erklärt gescheiterten Bayern-Transfer von Zlatan Ibrahimovic

Nach Schweden-Comeback: Uli Hoeneß erklärt gescheiterten Bayern-Transfer von Zlatan Ibrahimovic

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zlatan Ibrahimovic hat erstmals nach fünf Jahren wieder für Schweden gespielt.
Zlatan Ibrahimovic hat erstmals nach fünf Jahren wieder für Schweden gespielt. © dpa/IMAGO/TT (Montage)
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Erstmals nach fünf Jahren hat Zlatan Ibrahimovic am Donnerstag wieder für die schwedische Nationalmannschaft gespielt. TV-Experte Uli Hoeneß verriet hinterher, dass ihn auch der FC Bayern einmal im Fokus hatte – und warum der Transfer nicht klappte.

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Zlatan Ibrahimovic hält, was er verspricht. In seiner ihm typischen Bescheidenheit hatte er schon das Comeback in der schwedischen Nationalmannschaft als "Die Rückkehr von Gott" angekündigt. Und auch nach dem 1:0 gegen Georgien zog der 39 Jahre alte Ausnahmestürmer einen bemerkenswerten Vergleich: Er krönte sich zum neuen König der Schweden - bei Twitter mit einem Foto eines lachenden und sich freuenden Ibrahimovic. Drüber stand nicht viel, aber es war klar, was gemeint war: "Carl XVII Guztaf". Der tatsächliche König von Schweden ist Carl XVI Gustaf und 74 Jahre alt. Ibrahimovic, 39 Jahre alt, erweiterte also einfach die Zahl - 17 statt 16 - und statt des s kam ein z - für Zlatan

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Die meist beachtete Szene ereignete sich nach fünf Jahren Länderspiel-Pause von Ibrahimovic unmittelbar vor dem Anpfiff. Er sang: Eine Premiere in seinem 117. Länderspiel, wie schwedische Medien berichteten. "Ich hatte es Janne (Schwedens Nationaltrainer, d. Red.) versprochen, dass ich singen würde", sagte Ibrahimovic am Donnerstagabend. Er habe die Hymne erst lernen müssen, berichtete er, aber es habe Spaß gemacht. Nationaltrainer Janne Andersson legt Wert darauf, dass die Spieler bei der Hymne mitsingen. Aber auch während des Spiels überzeugte die Sturm-Ikone: Das Tor von Viktor Claesson (35. Minute) zum 1:0-Sieg bereitete Ibrahimovic vor.

Hoeneß plaudert über "göttliche Gehaltsvorstellungen"

Ein pikantes Detail erfuhren die TV-Zuschauer bei RTL nach der Zusammenfassung des Schweden-Spiels noch: Der neue Experte beim Privatsender, der langjährige Bayern-Präsident Uli Hoeneß, verriet, dass die Münchener Ibrahimovic einst zum FC Bayern lotsen wollten: "Er ist ein großer Spieler, aber seine Gehaltsvorstellungen waren auch göttlich", so Hoeneß. "Wir waren mal interessiert, aber sind nicht einmal bis zur Hauptspeise gekommen."