08. Oktober 2022 / 19:17 Uhr

Zoff zwischen Tuta und Trapp bei Frankfurt-Pleite in Bochum: Glasner kündigt Rapport an

Zoff zwischen Tuta und Trapp bei Frankfurt-Pleite in Bochum: Glasner kündigt Rapport an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zwischen Abwehrspieler Tuta und Torwart Kevin Trapp gab es Zoff. Trainer Oliver Glasner kündigt ein Gespräch mit beiden Spielern an.
Zwischen Abwehrspieler Tuta und Torwart Kevin Trapp gab es Zoff. Trainer Oliver Glasner kündigt ein Gespräch mit beiden Spielern an. © IMAGO/Treese/dpa (Montage)
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Abwehrspieler Tuta reagiert während der Niederlage von Eintracht Frankfurt beim VfL Bochum auf ein paar wohl deutliche Worte von Kapitän Kevin Trapp ungehalten - Sekunden später fällt das 0:1. SGE-Trainer Oliver Glasner ist erbost und kündigt ein Gespräch mit dem Brasilianer an.

Noch bevor der erste Gegentreffer gefallen war, suchte sich bei Eintracht Frankfurt der Frust seine Bahnen. Irgendwie wollte im Bundesliga-Spiel beim Tabellenletzten VfL Bochum nichts zusammenlaufen. 0:0 stand es nach 70 Minuten, die Platzherren wollten sich einfach nicht den Vorstellungen der SGE fügen und suchten hier und da auch selbst den Weg nach vorn. Innenverteidiger Tuta wirkte in diesen Szenen nicht immer sattelfest. Also schnappte sich Torwart Kevin Trapp den Brasilianer und schien ihn vor einem VfL-Eckball wachrütteln zu wollen. Er griff seinem Kollegen ans Trikot und redete auf ihn ein. Dessen Reaktion? Tuta riss sich los, schubste seinen Kapitän und war im Anschluss trotz Blitz-Versöhnung unkonzentriert. Philipp Hofmann übersprang den 23-Jährigen und köpfte das 1:0.

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Neben dem Tor und dem 0:3 am Ende beschäftigte die Eintracht nach dem Spiel auch der Disput zwischen Trapp und Tuta. "Ich weiß nicht, was da los war", meinte Trainer Oliver Glasner bei Sky und kündigte an, den Abwehrspieles ins Gebet nehmen zu wollen: "Das werden wir auf jeden Fall intern ansprechen. Es ist gut, wenn Kevin die Jungs auch mal rüffelt, wenn irgendetwas nicht passt. Ganz wichtig ist auch, dass man sich von erfahrenen Spielern auch mal etwas sagen lässt. Vielleicht ist dem einen oder anderen der eine oder andere Erfolg auch ein bisschen zu schnell gegangen. Darüber werden wir sprechen."

Vor den Worten "zu schnell gegangen" hatte der Coach gezögert. Glasner habe vermeiden wollen, dass ihm ein "zu Kopf gestiegen" herausrutsche, meinte Dietmar Hamann. Ein Eindruck, den nicht nur der Sky-Experte gehabt haben dürfte. Weiter analysierte der Ex-Nationalspieler: "Wenn der Kapitän etwas sagt, hat er das zur Kenntnis zu nehmen und zuzuhören. Er hat nichts zu erwidern. Er kann ja seinen Punkt machen, aber das kann man nach dem Spiel regeln. Sie werden das klären. ich bin auf Trapps Seite. Das steht ihm zu und ist seine Pflicht. Der Trainer wird sich Tuta diese Woche schon noch schnappen." Die Aktion des Südamerikaner sei "grenzwertig" gewesen.

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