20. August 2020 / 17:13 Uhr

Zu Gast beim VfB Krieschow: Inter-Leipzig-Kapitän Kim wieder an Bord

Zu Gast beim VfB Krieschow: Inter-Leipzig-Kapitän Kim wieder an Bord

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Gegen den VfB Krieschow sollt für Inter Leipzig der zweite Saisonsieg her. © Imago/Schiffmann
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Der Fußball-Oberligist Inter Leipzig tritt am 2. Spieltag beim unbequemen VfB Krieschow an.

Leipzig. Nach dem 2:1-Erfolg im Auftaktspiel gegen Carl Zeiss Jena II tritt der FC Inter Leipzig zum zweiten Spieltag der Fußball-Oberliga am Sonnabend um 14 Uhr beim VfB Krieschow an.

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Die Niederlausitzer gewannen ihr erstes Match ebenfalls, bei Blau-Weiß Zorbau hieß es am Ende 2:0 für das Team um den zweifachen Oberliga-Torschützenkönig Andy Hebler. Dieser traf dabei zwar nicht, doch es wäre ein kardinaler Fehler, ihn deshalb am Sonnabend aus den Augen zu lassen. Der Goalgetter ist ein mit allen Wassern gewaschener Stürmer aus der Nachwuchsschule von Energie Cottbus. „Für mich ist er sogar der beste Oberliga-Stürmer der letzten Jahre“, zollt Inter-Trainer Zoran Levnaic Respekt. Auch etliche andere VfB-Akteure wurden beim Ex-Bundesligisten ausgebildet und sind entsprechend solide unterwegs.

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Inter-Sportdirektor Carsten Hänsel ist das natürlich bekannt, weshalb er warnt: „In Krieschow war es für uns immer eng, oft gab es in der Schlussphase noch einen Dämpfer.“ Im jüngsten Aufeinandertreffen setzten sich die Leipziger allerdings in Torgau 5:0 durch. Einer, der dabei war, ist FCI-Kapitän Dongmin Kim. Er fehlte allerdings diesmal zum Saisonauftakt, weil er seine Trainer-Lizenz erwarb. Gegen Krieschow ist er wieder an Bord. Dafür fehlt Stürmer Iskander van Doorne, der gegen Jena Gelb-Rot sah und also gesperrt ist. Leicht angeschlagen vom Jena-Spiel ist Damien Enidom, sein Einsatz deshalb fraglich. Zamoranho, der Doppeltorschütze und damit Matchwinner gegen Jena, wird indes dabei sein. Levnaic hofft in Krieschow auf ähnliche Treffsicherheit des Neuzugangs.

Der FC Grimma muss am Sonntag, 14 Uhr, beim Regionalliga-Absteiger Rot-Weiß Erfurt ran, während der FC Eilenburg bereits am Sonnabend im Sachsenpokalfinale gegen den Chemnitzer FC steht.