05. Juni 2021 / 18:41 Uhr

Zu sicher gefühlt? Werder-Boss Filbry kritisiert Kohfeldt nach Bremen-Abstieg

Zu sicher gefühlt? Werder-Boss Filbry kritisiert Kohfeldt nach Bremen-Abstieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt wurde von Werder Bremen einen Spieltag vor Schluss als Trainer entlassen. Klub-Chef Klaus Filbry macht ihn für den Abstieg verantwortlich.
Florian Kohfeldt wurde von Werder Bremen einen Spieltag vor Schluss als Trainer entlassen. Klub-Chef Klaus Filbry macht ihn für den Abstieg verantwortlich. © IMAGO/Poolfoto/Nordphoto (Montage)
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Werders Geschäftsführer Klaus Filbry hat Ex-Bremen-Trainer Florian Kohfeldt scharf kritisiert. Der Funktionär macht den 38-Jährigen für den Abstieg mitverantwortlich.

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Zwei Wochen nach dem Abstieg aus der Bundesliga hat Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Filbry Ex-Coach Florian Kohfeldt kritisiert. Filbry bemängelte, dass sich Kohfeldt mit seinem Team im März nach dem Sieg im Nachholspiel bei Arminia Bielefeld und damals elf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz zu sicher gefühlt habe.

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"Das Schlüsselerlebnis war die Situation nach dem Bielefeld-Spiel, die so interpretiert wurde, dass man jetzt wieder einen anderen Fußball spielen kann, etwas offensiver ausgerichtet", sagte Filbry in der Sendung "Academy Talk" des Regionalfernsehsenders Regio TV. Damit sei die Stabilität vernachlässigt worden, die zuvor dafür gesorgt habe, dass man im gesicherten Mittelfeld stand.

Kohfeldt hatte nach dem Bielefeld-Spiel in der Tat versucht, wieder etwas mehr wert auf das spielerische Element zu legen. Werder holte aus den letzten zehn Spielen nur noch einen Punkt und stieg zum ersten Mal nach 41 Jahre aus der Ersten Liga ab. Von Kohfeldt hatten sich die Grün-Weißen einen Spieltag vor dem Saisonende im Anschluss an die 1:2-Niederlage beim FC Augsburg getrennt. Werder-Legende Thomas Schaaf konnte den Abstieg am letzten Spieltag gegen Gladbach nicht mehr verhindern.