20. November 2019 / 17:27 Uhr

Zu viele Abgänge am Schwebebalken: Vechelde steigt ab

Zu viele Abgänge am Schwebebalken: Vechelde steigt ab

Katrin K. Hoffmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Lea Glandorf und der MTV Vechelde müssen aufgrund der Patzer am Schwebebalken aus der 2. Landesliga absteigen.
Lea Glandorf und der MTV Vechelde müssen aufgrund der Patzer am Schwebebalken aus der 2. Landesliga absteigen. © Foto: Katrin Hoffmann
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Abstieg am Balken und aus der Liga: Den Turnerinnen des MTV Vechelde wurde in der Rückrunde der 2. Landesliga in Einbeck der Schwebebalken zum Verhängnis – ein Sturz weniger von diesem Gerät hätte den Klassenerhalt bedeuten können.

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Dabei hatte der Wettkampftag so hoffnungsvoll angefangen. Denn die Kürübungen am Boden waren allesamt eine Augenweide in Eleganz und Choreografie. Einzig die in dieser Liga geforderten B-Abgänge, meist Schraubensaltos, waren noch nicht so perfekt, aber besser als in der Hinrunde. Dennoch holte Ineke Weber mit 13,03 Punkten eine der höchsten Wertungen. Mit einem Punkteplus und Lob vom Kampfgericht ging es an die nächsten Geräte. Beim Sprung, ein Punktegarant für die Vechelderinnen, lief es gut – da waren sie als Team die Besten der 2. Landesliga.

Am Stufenbarren zeigten dann alle einen Salto-Abgang mit halber Drehung, um den Bonus für diese Anforderung zu erhalten. Einzig Lea Glandorff wagte sich an den schwierigen Flieger heran. Erfreulich zu diesem Zeitpunkt: Bis hierhin hatten die Vechelderinnen ihre Wertungen aus der Hinrunde halten können.

Als vorletztes Team mussten sie jedoch noch an den Schwebebalken – und es war vorab klar, dass dieses Gerät zwischen ihnen und den direkten Konkurrentinnen vom VfL Wolfsburg über den Abstieg entscheiden würde. Doch die Vechelderinnen hielten dem nervlichen Druck nicht stand, mussten doch gleich vier von fünf den Balken unfreiwillig verlassen. Folglich hagelte es Abzüge in den E-Wertungen, so dass das Punktepolster schmolz.

Nun hieß es für Marnie Heine, Lea Glandorff, Carina Glandorff, Ineke Weber und Stella Klasen abzuwarten. Beide Teams begingen die Siegerehrung im Glauben des Abstiegs, aber nur für ein Team wurde er Realität – für Vechelde. Entsprechend fiel auch das Fazit aus. „Wir sind schon sehr traurig, weil alle hart trainiert haben“, erklärte MTV-Trainerin Linda Jaudzims.

Und ausgerechnet für das Wolfsburger Team war die Stederdorferin Mandy Hoffmann am Start. Sie schaffte es, anders als ihre Teamkameradinnen, den Willen zum Klassenerhalt in Punkte umzusetzen – sie wuchs selbst am Balken über sich hinaus. Als Viertbeste der Liga führte sie ihr Team auf den sechsten Rang.

Noch besser lief es für die Vöhrumerin Johanna Niebuhr. Nach ihrem Verletzungspech im Sommer war sie jetzt wieder voll einsatzfähig und holte als drittbeste Turnerin die meisten Punkte für den TSV Burgdorf. Damit schaffte er es im Endergebnis auf den zweiten Platz und steigt nun in die 1. Landesliga auf.

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