12. August 2019 / 15:59 Uhr

Zu viele Ausfälle: Adler verlieren 2:4

Zu viele Ausfälle: Adler verlieren 2:4

Peter Konrad
Peiner Allgemeine Zeitung
Der SV Adler Hämelerwald (rechts) glich im Heimspiel gegen Eintracht Hannover zwar zweimal aus, musste sich aber am Ende dem Aufsteiger mit 2:4 geschlagen geben.
Der SV Adler Hämelerwald (rechts) glich im Heimspiel gegen Eintracht Hannover zwar zweimal aus, musste sich aber am Ende dem Aufsteiger mit 2:4 geschlagen geben. © Foto: Isabell Massel
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Zweites Spiel, zweite Niederlage: Die Bezirksliga-Fußballer aus Hämelerwald warten weiterhin auf ihren ersten Punktgewinn in der neuen Saison, hatten sie doch erneut auf eigener Anlage gegen einen Aufsteiger das Nachsehen – mit 2:4 unterlagen die Adler dem VfL Eintracht Hannover. Nicht mehr für die Adler spielen werden Kevin Genter und Jonas Winkler.

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„Kein Vorwurf an die Jungs, denn personell pfeifen wir derzeit aus dem letzten Loch“, erklärte Adler-Coach Peter Wedemeyer und verwies darauf, dass aus den unterschiedlichsten Gründen fast eine komplette Mannschaft gefehlt habe. Gar nicht mehr für Hämelerwald auflaufen werden Kevin Genter und Jonas Winkler. „Sie haben sich abgemeldet – mehr möchte ich dazu nicht sagen“, erklärte Wedemeyer.

SV Adler Hämelerwald – VfL Eintracht Hannover 2:4 (1:2). Doch trotz der zahlreichen Ausfälle habe sich die Mannschaft die ersten 60 Minuten gut verkauft, sagte Co-Trainer Christopher Hofmann, der den am Sonntag privat verhinderten Wedemeyer vertrat. „Nach 15 Minuten hätten wir eigentlich sogar mit 2:0 führen müssen.“ Im Abschluss jedoch fehlte die Effizienz: Nach nur 40 Sekunden lief Marco Klingberg allein auf den VfL-Keeper zu, schob den Ball aber am Tor vorbei. „Das war eine Tausendprozentige“, haderte Hofmann.

Wenig später gab es die nächste erstklassige Einschussgelegenheit, doch erneut vergaben die Adler – und das wurde bestraft. „Nach einem Fehler im Aufbauspiel sind wir eiskalt ausgekontert worden.“

Zwar gelang den Gastgebern in der 23. Minute der Ausgleich, aber nur 180 Sekunden danach lagen die Gäste wieder vorne. „Aber auch diesen Rückschlag haben wir gut verkraftet“, berichtete Hofmann, dessen Team kurz nach Wiederbeginn per Strafstoß ausglich. Die Freude indes währte nicht lange, ging die Eintracht doch in der 56. Minute zum dritten Mal in Führung.

„Danach gingen vor allem bei den vielen jungen Spielern die Köpfe runter, so dass wir dann nicht mehr in der Lage waren, noch einmal zurückzukommen.“ Am Ende sei der Sieg für die Gäste auch verdient gewesen, „da sie mehr investiert und den Sieg auch mehr gewollt haben“, resümierte Hofmann.

Zudem habe auch die größere Routine der Hannoveraner eine entscheidende Rolle gespielt. „Es war in den letzten 30 Minuten deutlich zu sehen, dass bei uns eine ganz junge Mannschaft auf dem Platz stand – und gerade in den Zweikämpfen fehlt vielen noch die Erfahrung, um sich zu behaupten. Da haben sich die Jungs oft zu einfach abkochen lassen“, erläuterte Christopher Hofmann.

Hämelerwald: J. Pröve – Posywio (65. Deniz), Wagner (68. Buchholz), Geyer (46. Shamo), Kahnt, Sztefko, K. Peter, M. Peter, Marx, Dörpfeld, Klingberg.

Tore: 0:1 Teklenburg (16.), 1:1 Sztefko (23.), 1:2 Schmidt (26.), 2:2 Kahnt (48./Strafstoß), 2:3 Holzapfel (56.), 2:4 Thal (90.+1.).

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