02. März 2022 / 14:48 Uhr

Zu viele Corona-Fälle: 1. FC Lok Leipzig muss Spiel gegen Chemnitz absagen

Zu viele Corona-Fälle: 1. FC Lok Leipzig muss Spiel gegen Chemnitz absagen

Tim Niklas Herholz
Leipziger Volkszeitung
Wieder mal müssen Lok Leipzig und Almedin Civa ungewollt pausieren.
Wieder mal müssen Lok Leipzig und Almedin Civa ungewollt pausieren. © Christian Modla
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Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Altglienicke, kann Lok Leipzig auch gegen Chemnitz nicht antreten. Der CFC wiederum nutzt die Spielpause effektiv und beförderte Christian Tiffert zum Cheftrainer.

Leipzig. Die Partie des 1. FC Lok gegen den Chemnitzer FC ist abgesagt. Eine Infektionswelle hat die Probstheidaer voll erwischt. „Wegen einer ganzen Reihe an Corona-Fällen in den Reihen der Mannschaft stehen für das Regionalligaspiel am kommenden Sonntag gegen den Chemnitzer FC nicht ausreichend Spieler zur Verfügung“, teilte Lok am Dienstag auf der Vereins-Internetseite mit. Auf Antrag des Vereins habe der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) deshalb die Partie gegen Chemnitz abgesagt. Um weitere Infektionen zu verhindern, haben die Blau-Gelben auch das Mannschaftstraining bis einschließlich Freitag vorsorglich unterbrochen.

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Der Chemnitzer FC wiederum nutze die unvorhergesehene Pause prompt, stellte noch am Dienstag Trainer Daniel Berlinski frei und mit Christian Tiffert einen neuen Übungsleiter vor. Tiffert war zuletzt Co-Trainer unter Berlinski und übernimmt dessen Aufgaben laut Verein erst einmal bis Saisonende. „Die Entscheidung ist mir, gerade aufgrund der letzten Ergebnisse, nicht leichtgefallen. Dennoch müssen wir in unserer Entscheidungsfindung die Gesamtentwicklung über einen längeren Zeitraum berücksichtigen und ohne eine emotionale Verklärung analysieren“, erklärte der Geschäftsführer des Chemnitzer FC Marc Arnold.