21. November 2021 / 13:24 Uhr

Zu viele Fehler: Babelsberg 74 verpasst Erfolg gegen Velten

Zu viele Fehler: Babelsberg 74 verpasst Erfolg gegen Velten

Rainer Goldbach
Märkische Allgemeine Zeitung
Christoph Brandt (rotes Trikot) steuerte zwei Treffer zum Remis gegen Oberhavel Velten bei.
Christoph Brandt (rotes Trikot) steuerte zwei Treffer zum Remis gegen Oberhavel Velten bei. © Benjamin Feller/Archivbild
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Landesliga Nord: Nach dem torreichen Remis trauern die Kiezkicker den zahlreich verpassten Möglichkeiten nach.

FSV Babelsberg 74 – SC Oberhavel Velten 4:4 (3:2). Tore: 0:1 Nino Purrmann (7. FE), 1:1 Nico Zanin (19.), 2:1 Christoph Brandt (20.), 2:2 Kevin Purrmann (34.), 3:2 Christoph Brandt (39.), 3:3 Maximilian Scheel (63.), 4:2 Paul Unger (65.), 4:4 Nino Purrmann (90.+2).

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Der Wunsch und die Forderung von Jan Kähne an sein Team, drei weitere Punkte gegen eine Elf aus dem Tabellenkeller einzufahren, wurde leider nicht erfüllt. Schon in der siebenten Minute geriet der FSV in Rückstand. Nach einem misslungenen Rückpass nutzte Nino Purrmann den Strafstoß, nach Foulspiel von Alexander Sterz, zum 1:0 für die Gäste. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Gastgeber das Spiel. In der 19. und 20. Minute trafen zunächst Nico Zanin und wenige Augenblicke später Christoph Brandt nach Ballverlusten der Gäste und schnell vorgetragenen Angriffen zum 2:1. Eine Viertelstunde später nutzte Kevin Purrmann, der ältere Bruder des ersten Torschützen der Begegnung, eine weitere Unsicherheit in der Babelsberger Abwehr zum Ausgleich. Damit aber nicht genug. Christoph Brandt, Kapitän des FSV, stellte in der 39. Minute die 3:2-Halbzeitführung her.

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Der FSV, der die Partie eigentlich im Griff hatte, kassierte in der 63. Minute das 3:3. Maximilian Scheel traf aus der Distanz (Jan Kähne: „So ein Tor habe ich selten gesehen“) nach einem Freistoß zum abermaligen Ausgleich. Kurz darauf schoss Paul Unger die Einheimischen wieder in Front. Danach hatten die Gastgeber weitere Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. Da diese klaren Chancen jedoch zum Teil fahrlässig vergeben wurden, setzte erneut ein Purrmann den Schlusspunkt. Nino war mit der letzten Aktion des Spieles zum 4:4 erfolgreich und rettete den Gästen einen Punkt. „Wir haben die vorwiegend langen Bälle schlecht verteidigt und hatten häufig einen Kontrollverlust in der Defensive. Individuelle, zum Teil krasse Fehler, führten zu den Gegentoren. Wir müssen das Spiel, das wir klar dominierten, gewinnen,“ so ein enttäuschter Jan Kähne.

FSV Babelsberg 74: Sterz – Unger, Sorgatz, Zieschank, M.J. Jakobczyk, Minkwitz – Richter, A.Czech – Pfeifer, Zanin (80. D. Zenthöfer), Brandt (60. Woldegiorgis)