13. Februar 2020 / 20:00 Uhr

Fall Zuber: Hannover 96 legt Berufung gegen eigenen Sportchef ein

Fall Zuber: Hannover 96 legt Berufung gegen eigenen Sportchef ein

Andreas Willeke
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der Gerichtsstreit zwischen Hannover 96 und Gerhard Zuber wird in die nächste Runde gehen.
Der Gerichtsstreit zwischen Hannover 96 und Gerhard Zuber wird in die nächste Runde gehen. © imago/Schroedter/Montage
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Das Gerichtsduell zwischen Hannover 96 und seinem Manager Gerhard Zuber geht in die nächste Runde. 96 wird in Berufung gehen, das kündigte Profiboss Martin Kind an.

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Hannover 96 wird weiter gegen den eigenen Sportchef Gerhard Zuber vor Gericht stehen. „Wir legen Berufung ein“, kündigt 96-Chef Martin Kind: „Wenn wir das Urteil annehmen würden, hätte es Auswirkungen für alle Vereine. Dann wären wir nicht handlungsfähig.“

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Verträge könnten als unbefristet gelten

Zuber soll zwar 96-Sportchef bleiben, aber nicht nach den Regeln, die das erstinstanzliche Urteil vorgibt. Danach gilt der Vertrag des Sportchefs unbefristet. Das würde jedoch das Vertragsmanagement aller Profiklubs radikal verändern. Manager könnten fortan nur noch Zweijahresverträge bekommen, danach würden sie unbefristet gelten.

Die DFL hat sich bereits bei 96 gemeldet. Es sei im grundsätzlichen Interesse des deutschen Fußballs, den Fall auszufechten, erklärt Kind.

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