03. April 2019 / 20:38 Uhr

Zum dritten Mal: Marcus Ohk übernimmt den TSV Meine

Zum dritten Mal: Marcus Ohk übernimmt den TSV Meine

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
TSV Meine 1. Fußball-Kreisklasse Gifhorn 2 neuer Trainer April 2019 v. l. Marcus Ohk (Trainer); Harald Henke (Spartenleiter Fussball); Kevin Fiedler (Co-Trainer)
Neues Gespann beim TSV Meine: Trainer Marcus Ohk (l.) und Co-Trainer Kevin Fiedler (r.) mit Spartenleiter Harald Henke. © TSV Meine
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Lange blieb die Trainerbank des TSV Meine nicht unbesetzt. Nach dem Rücktritt von Rico Brandes machte das Team aus der 1. Kreisklasse Gifhorn 2 schnell Nägel mit Köpfen, fand einen Nachfolger - und der ist ein alter Bekannter: Marcus Ohk coacht den Tabellendritten ab sofort und erst einmal bis zum Sommer, möglicherweise aber auch darüber hinaus.

Bereits von 1999 bis 2005 und von 2008 bis 2011 coachte Ohk den TSV, nun folgt also die dritte Amtszeit. "Wir haben über mögliche Kandidaten gesprochen, durch die frühere Zusammenarbeit war auch Marcus darunter", so Meines Spartenleiter Harald Henke. Also fragte der TSV an - für Rückkehrer Ohk kam's überraschend: Schließlich spielte Meine "eine überragende Hinrunde, das habe ich aus der Ferne beobachtet. Ich habe mir dann eine Nacht Bedenkzeit erbeten."

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Denn eigentlich war Ohk raus aus dem Trainergeschäft: Nachdem seine zweite Amtszeit bei Meines Erster 2011 endete, war er als Co-Trainer bei Jugend-Teams des TSV und der JSG Südkreis tätig, zog sich 2017 aber auch dort zurück. "Ich bin beruflich eingespannt, und die Familie geht vor", erklärt Ohk. Aber ausgerechnet die Familie gab nun den Ausschlag in Richtung Rückkehr: "Sie hat mir gut zugeredet."

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Mit Kevin Fiedler hat Ohk zudem einen Co-Trainer. "Das war mir ganz wichtig, darum bin ich sehr dankbar, dass Kevin es macht", freut sich Ohk. Kurios: Auch Fiedler wurde als Coach angefragt, wollte den Posten laut Henke aber wie auch Ohk nicht alleine besetzen. "So haben wir nun zwei gute Leute", freut sich der Spartenleiter. Beide lenken die Geschicke des Teams bis zum Sommer - und dann? "Der Verein könnte sich sicher etwas Längerfristiges vorstellen", so Ohk. "Aber ich habe gesagt: Lasst uns erst mal drei, vier Wochen abwarten, wie es läuft - dann gucken wir, wie es weitergeht."