15. Mai 2019 / 17:30 Uhr

Zum Schutz der Spieler: Eis-Arena der Grizzlys Wolfsburg bekommt neue Banden

Zum Schutz der Spieler: Eis-Arena der Grizzlys Wolfsburg bekommt neue Banden

Jürgen Braun
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die alten Banden sind weg in der Eis-Arena. Der neue Grizzlys-Coach Pat Cortina war beeindruckt.
Die alten Banden sind weg in der Eis-Arena. Der neue Grizzlys-Coach Pat Cortina war beeindruckt.
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Die Eis-Arena, Heimstatt des Eishockey-Erstligisten Grizzlys Wolfsburg, soll sicherer werden für die Spieler. Die alten Banden werden weggerissen, neue kommen. Ex-Bundestrainer Pat Cortina bestaunte die Baustelle, beobachtete ansonsten einige seiner Schützlinge bei den Grizzlys, ehe er am Freitag Richtung WM in der Slowakei aufbricht. 

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Baustelle Eis-Arena: Funken flogen, Arbeiter sägten die Befestigungspfosten mit dem Trennschleifer weg, teils wurden sie mit wuchtigen Schlägen gekappt. Schon weg waren am Mittwoch die Kunststoffbanden und die Verglasung. Zur neuen Saison mussten neue Spielfeldumrandungen kommen, rund 250.000 Euro kostete der Einbau der neuen, sogenannten Flex-Banden, die verpflichtend sind. Sie geben nach, zudem sind die Scheiben künftig aus Kunststoff. Ziel: weniger schwere Verletzungen, weniger Gehirnerschütterungen durch Kontakt mit den Banden. Von Gehirnerschütterungen waren die Grizzlys in den vergangenen Jahren oft heimgesucht worden. Allerdings nicht nur durch harten Bandenkontakt.

Eis-Arena Wolfsburg - Die alten Banden mussten gehen

Die alten Banden sind weg in der Eis-Arena. Zur Galerie
Die alten Banden sind weg in der Eis-Arena. ©
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Cortina staunt: "Wow"

Die Eis-Arena als Baustelle - Pat Cortina schaute rein, staunte: "Wow". Er findet die neuen Banden gut, denn "wenn es der Sicherheit der Spieler dient, soll man es machen." Für den Einbau sorgt eine Firma aus Österreich, die schon mehrfach Winter-Game-Spielfelder für die DEL aufgebaut hat. Zuletzt hat sie das Stadion in Iserlohn umgerüstet, jetzt ist Wolfsburg dran.

Nach dem 20. Juni sollen dann die neuen Banden eingebaut werden. Der Abriss der alten war ursprünglich etwas später geplant, die Firma fragte an, ob es auch früher gehe, den Grizzlys war es recht. Geschäftsführer Rainer Schumacher: "So hätte man einen Zeitpuffer, falls ungeahnte Probleme auftreten." Bislang sah es nicht danach aus. Die Substanz scheint gut. Immerhin wurde das Gebäude, damals Eispalast, 1983 eröffnet, der Untergrund ist immer noch der alte, "und die meisten der alten Pfosten standen von Anfang an drin." Statt Glas dienten Netze als Schutz vor fliegenden Pucks. Jetzt mussten sie weg, weil die neue Bande in anderen Abständen Halterungen bekommt.

Cortina beobachtet in diesen Tagen die Fitnesseinheiten, die die jungen Spieler sowie die deutschen Spieler der Grizzlys, die im Lande blieben, absolvieren. Am Freitag reist er dann in die Slowakei, um Weltmeisterschaftsspiele zu sehen. Außerdem nimmt der frühere deutsche und ungarische Nationalcoach an einem Trainersymposium teil.

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