21. Dezember 2018 / 12:21 Uhr

Zur WM per E-Mail: Franz Semper vom SC DHfK nimmt die nächste Hürde

Zur WM per E-Mail: Franz Semper vom SC DHfK nimmt die nächste Hürde

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
Franz Semper (Mitte, hier im Spiel gegen TBV Lemgo) ist im 18er Kader von Nationaltrainer Prokop und hat gute Chancen auf die Heim-WM.
Franz Semper (Mitte, hier im Spiel gegen TBV Lemgo) ist im 18er Kader von Nationaltrainer Prokop und hat gute Chancen auf die Heim-WM. © Christian Modla
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SC DHfK-Handballer Franz Semper hat gute Chancen auf die Heim-WM. Bundestrainer Prokop hat sich für den rechten Rückraum neben den Kieler Steffen Weinold auch den Leipziger ausgesucht.

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Franz Semper hat bis zum Schluss gebangt. Ist er bei der WM dabei oder wird er noch aus dem Kader gestrichen? „Die Mail mit der Einladung kam gestern Abend“, sagt der 21-Jährige am Freitag. Bundestrainer Christian Prokop hat sich auf der Position im rechten Rückraum für den jungen Leipziger und den erfahrenen Steffen Weinhold vom THW Kiel entschieden. Das Nachsehen hat Kai Häfner aus Hannover.

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Prokop führt gute Gründe für die Entscheidung an. „In der Summe gibt er etwas mehr und geht in der Deckung voll drauf. Er erfüllt seine Aufgabe gut“, so der 39 Jahre alte Coach. Häfner bleibt auf Abruf in Wartestellung und kommt wohl nur zum Einsatz, wenn sich Weinhold oder Semper noch verletzen sollten.

Der Leipziger DHfK-Spieler bleibt dennoch vorsichtig und sieht sich erst endgültig im Kader, wenn auch die letzten beiden Spieler aus dem 18er Kader gestrichen wurden. Prokop darf nur mit 16 Akteure in die WM starten. „Ich habe zuletzt gar nicht so viel über die Nominierung nachgedacht, damit vielleicht am Ende auch die Enttäuschung nicht so groß ist, falls es nicht klappen sollte“, so Semper. Und so will er es beibehalten.

Semper will gegen Wetzlar und Magdeburg Gas geben

Die Gefahr jetzt noch zu stolpern ist freilich gering. Prokop hat im linken Rückraum gleich vier Akteure berufen und wird sich am Ende wohl zwischen Steffen Fäth und Paul Drux entscheiden. Auf Rückraum Mitte stehen drei Spieler im Aufgebot: Martin Strobel, Fabian Wiede und Tim Suton. Unter ihnen könnte sich der zweite Streichkandidat befinden. Semper lässt das nicht gelten. „Wiede kann auch auf meiner Position spielen“, so der Linkshänder.

Der Leipziger will deshalb in den letzten beiden Bundesligaspielen vor der WM noch einmal richtig Gas geben. Am Sonntag geht’s in Wetzlar um Punkte, nächsten Donnerstag steht dann vor mehr als 7000 Zuschauern in der heimischen Arena das Ostderby gegen den SC Magdeburg auf dem Programm.

Franz Semper bleibt dazwischen nur am Heiligen Abend etwas Zeit zum mentalen Durchschnaufen. „Ich werde den Tag bei meiner Familie mit ein paar besinnlichen Stunden verbringen“, so der Jung-Nationalspieler.

Nicht in den 18er Kader wurden Niclas Pieczkowski und Philipp Weber berufen.

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