18. September 2020 / 21:18 Uhr

Wegen Corona-Entwicklung: Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Hoffenheim doch ohne Fans

Wegen Corona-Entwicklung: Bundesliga-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Hoffenheim doch ohne Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Rheinenergiestadion in Köln bleibt zum Bundesliga-Auftakt nun doch leer.
Das Rheinenergiestadion in Köln bleibt zum Bundesliga-Auftakt nun doch leer. © imago images/Kirchner-Media
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Der 1. FC Köln muss im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag nun doch auf die Unterstützung seiner Fans verzichten. Aufgrund ansteigender Corona-Infektionszahlen findet die Partie ohne Zuschauer statt.

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Das Bundesliga-Spiel des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim wird am Samstag doch ohne Zuschauer stattfinden. Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen könne kein Publikum für die Partie im RheinEnergieStadion zugelassen werden, teilte die Stadt Köln am Freitagabend mit. Ursprünglich waren 9200 Zuschauer für die Begegnung zugelassen worden. Auch das Saison-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 fand am Freitag vor Geisterkulisse statt. "Wir alle hätten uns gewünscht, mit Zuschauern zu spielen. Aber wir sind gut beraten, die Pandemie gemeinsam mit der Politik und der Gesellschaft zu bewältigen. Jetzt ist es am wichtigsten, dass die Fallzahlen in Köln nicht weiter steigen. Wenn wir so unseren Beitrag dazu leisten können, dann machen wir das natürlich", teilte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle mit.

In der Münchner Allianz Arena sollten am Freitag eigentlich 7500 Fans live zuschauen können - doch auch hier führte der Anstieg der Corona-Infektionen zu einer kurzfristigen Wende. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sprach in einer Mitteilung von einem "falschen Signal" und verwies auf aktualisierte Corona-Werte des Robert Koch-Instituts. Unter der Woche hatte die Politik beschlossen, bundesweit in einem Probebetrieb die Stadien zu 20 Prozent wieder zu füllen.

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Nach sechs Wochen soll Bilanz gezogen werden, ob dies Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen während der Coronavirus-Pandemie hat. DFL-Präsident Christian Seifert hatte vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel Verständnis für kurzfristige Fan-Ausschlüsse aufgrund der Infektionslage gezeigt: "Es gilt, besonnen zu sein und kleine Schritte zu gehen", sagte Seifert im ZDF. "Und wenn diese Schritte bedeuten, dass man zwei Schritte nach vorne geht und einen zurück, einfach weil es das Infektionsgeschehen erfordert, dann werden wir uns dieser Situation stellen müssen."