05. September 2020 / 13:20 Uhr

Zuschauer, Bewirtung, Kontaktdaten: So laufen die Heimspiele bei den Bezirksligisten ab

Zuschauer, Bewirtung, Kontaktdaten: So laufen die Heimspiele bei den Bezirksligisten ab

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Beim VfR Wilsche-Neubokel erinnern Aufkleber an die Abstandsregeln.
Fußball unter Corona-Bedingungen: Auf den heimischen Plätzen werden größtenteils mehr als 50 Zuschauer eingelassen, Stühle mitzubringen ist aber fast überall eine gute Idee. © Sebastian Preuss / privat
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An diesem Wochenende startet der Bezirkspokal in Wolfsburg und Gifhorn. Auch in den Kreisen rollt der Ball. Wie viele Zuschauer werden reingelassen, muss ich selbst einen Stuhl mitbringen und werden Getränke verkauft? Der SPORTBUZZER hakte mal bei den Bezirksligisten nach, auch einige Kreisteams meldeten sich, um mitzuteilen, wie es bei ihnen läuft.

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Zuschauer oder nicht – und wenn ja, wie viele? Gibt es Sitzplätze vor Ort oder müssen welche mitgebracht werden? Und wie sieht es eigentlich mit der Verpflegung aus? Bei den heimischen Klubs herrschen unterschiedliche Regelungen. Ein Grund: Ab dem 51. Zuschauer müssen Sitzplätze eingenommen werden. Zudem müssen dann die Kontaktdaten aller Fans erfasst sein. Gastronomie erfordert zusätzliche Vorkehrungen.

Keine Fans

Beim 1. FC Wolfsburg gegen den VfB Fallersleben (Sonntag, 15.30 Uhr) müssen Zuschauer draußen bleiben. Der FC hat sich in Abstimmung mit der im Porschestadion ansässigen VfL-Akademie für den September auf diese Regelung geeinigt. „Auf der Anlage befinden sich immer auch andere Mannschaften und wir wollen da niemanden gefährden. Die Gesundheit aller geht vor“, sagt der 1.-FC-Trainer Mohammed Rezzoug.

Mehr als 50 Fans

Der VfB Fallersleben stellen Zuschauern für seine Heimspiele Sitzplätze zur Verfügung, jede Person muss sich beim Betreten der Anlage in eine Kontaktliste eintragen. Keine Gastronomie.

Der FC Brome bietet am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfL Wahrenholz für bis zu 300 Zuschauer Sitzgelegenheiten an, so Spartenleiter René Wedekind. Am Eingang werden Flyer verteilt, um auf die Corona-Regeln auf der Anlage hinzuweisen. Es gibt Gastronomie.

Auch die FSV Adenbüttel/Rethen hat für das Heimspiel am Donnerstag in Rethen gegen den TSV Vordorf (19 Uhr) einen Flyer erstellt.

Der TSV Hehlingen will bei viel Andrang spontan reagieren.

Die SV Gifhorn (Sonntag, 15 Uhr gegen TuS Neudorf-Platendorf) hat 30 Sitzplätze. Man sollte also vorsichtshalber einen Stuhl mitbringen.

Das gilt auch beim TSV Vordorf, der am Sonntag (15 Uhr) gegen den MTV Isenbüttel nur in „sehr geringer Anzahl“ Sitzplätze anbieten kann, wie Spartenleiter Daniel Ungar mitteilt. Getränke gibt es.

Die TSG Mörse erwartet den SV Barnstorf (Sonntag, 15 Uhr), hat 50 Sitzplätze. Mehr Fans finden Einlass, wenn diese einen Stuhl dabei haben. Getränke gibt es.

Der SV Barnstorf rechnet bei den Heimspielen der Ersten fest mit mehr als 50 Zuschauern. Heißt: Vorsichtshalber Stuhl mitbringen. Getränke gibt es.

Der WSV Wendschott (Sonntag 15 Uhr beim SSV Vorsfelde) wird bei Heimspielen die Ausgabe der Getränke am Sitzplatz durchführen, „um eine Ansammlung vor einem Verkaufsstand zu umgehen“, sagt Spartenleiter Sven Poppinga.

Die Erfassung der Zuschauer-Kontaktdaten erfolgt beim VfR Wilsche-Neubokel (Sonntag 15 Uhr bei Germania Ummern) unter Berücksichtigung des Datenschutzes auf einzelnen Blättern. Getränke gibt es.

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So läuft es in Meinersen und Meine

Zum Kreispokalspiel zwischen Meinersen und Müden (Sonntag, 15 Uhr), wo Meinersen zwar einige Stühle bereitstellt, erinnert Müden seine Fans, sich zu diesem Derby Sitzgelegenheiten mitzubringen.

Der TSV Meine spielt am Sonntag (15 Uhr) im Kreispokal gegen den FC Schwülper und bittet um das Mitbringen von Sitzen, da ansonsten der Eintritt verwehrt werden könne.