13. September 2020 / 14:55 Uhr

Zuschauer-Comeback: Werder Bremen darf zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC vor 8500 Fans spielen

Zuschauer-Comeback: Werder Bremen darf zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC vor 8500 Fans spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Bremer Senat genehmigt 8500 Zuschauer für das Werder-Heimspiel gegen Hertha BSC.
Der Bremer Senat genehmigt 8500 Zuschauer für das Werder-Heimspiel gegen Hertha BSC. © imago images/Nordphoto
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Werder Bremen darf zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison gegen Hertha BSC am kommenden Wochenende 8500 Zuschauer ins Weserstadion lassen. Das teilte der Bremer Senat am Sonntag mit. Zugrunde liegt dem Beschluss ein strenges Schutz- und Hygienekonzept.

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Grünes Licht für Werder Bremen: Die Mannschaft von Florian Kohfeldt darf zum Bundesliga-Start gegen Hertha BSC am kommenden Samstag vor 8500 Zuschauern spielen. Das gab der Bremer Senat am Sonntag in einer Pressemitteilung bekannt. "Der Senat sieht in dem von Werder vorgelegten Schutz- und Hygienekonzept eine gute Grundlage für einen sicheren Wiedereinstieg in den Sportbetrieb mit Zuschauerinnen und Zuschauern. Um eine Entscheidung rechtzeitig vor Saisonstart zu treffen und um Werder die Umsetzung schon am ersten Spieltag zu ermöglichen, ist der Senat heute übereingekommen, 8500 Zuschauerinnen und Zuschauern beim ersten Heimspiel zuzulassen", heißt es in der Mitteilung.

Die Zulassung von 8500 Fans entspricht einer Auslastung von etwa 20 Prozent der Gesamtkapazität. Insgesamt finden rund 37.500 Zuschauer im Weserstadion Platz. "Der Senat bewegt sich mit dieser Entscheidung im Rahmen dessen, was derzeit zwischen den Ländern mit dem Ziel einer möglichst bundeseinheitlichen Lösung diskutiert wird", führt der Senat in dem Schreiben weiter aus.

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Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte betont die enge Zusammenarbeit mit dem Klub. "Ich danke Werder für die guten und vertrauensvollen Gespräche. Werder hat ein exzellentes Hygienekonzept vorgelegt, auf dessen Grundlage ich es beim gegenwärtigen Infektionsgeschehen für vertretbar halte, wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen", so Bovenschulte. Bei der Zuschauer-Rückkehr sind weder Gästefans noch Stehplätze zugelassen. Zudem gilt eine Alkoholverbot sowie die strenge Einhaltung des Abstandes.

Als erster Bundesligist hatte RB Leipzig Anfang September die behördliche Genehmigung erhalten, zum Ligastart vor Zuschauern spielen zu können. Rund 8500 Fans dürfen die Sachsen am 20. September gegen Mainz 05 in der Red-Bull-Arena unterstützen. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bezeichnete die Entscheidung via Twitter als folgerichtig, will sich aber weiter um eine bundesweite Lösung bemühen.