05. Oktober 2022 / 21:42 Uhr

Zuschauerausschluss: 1. FC Köln verzichtet auf CAS-Einspruch und verhängt Stadionverbote

Zuschauerausschluss: 1. FC Köln verzichtet auf CAS-Einspruch und verhängt Stadionverbote

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Köln legt keinen Einspruch gegen den Zuschauerausschluss ein.
Der 1. FC Köln legt keinen Einspruch gegen den Zuschauerausschluss ein. © IMAGO/Jan Huebner
Anzeige

Der 1. FC Köln akzeptiert die UEFA-Strafe wegen der Fan-Krawalle in Nizza. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, wolle man wegen des Zuschauerausschlusses und der Geldstrafe nicht vor den CAS ziehen. Indes wurden 16 Stadionverbote verhängt.

Der 1. FC Köln verzichtet mangels Erfolgsaussichten auf den Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS und akzeptiert damit das UEFA-Urteil nach den Ausschreitungen von Nizza. Nach einer intensiven Prüfung der Urteilsbegründung und Abwägung der Perspektiven bestanden laut Verein "sowohl aus (verbands-)rechtlicher als auch aus zeitlicher Hinsicht keine hinreichenden Erfolgsaussichten gegen das Urteil der UEFA vorzugehen".

Anzeige

Die Kölner waren außer zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro auch zum Fan-Ausschluss bei den nächsten beiden Auswärtsspielen verurteilt worden. Das erste davon bei Partizan Belgrad findet schon am 13. Oktober statt. Dennoch halte man das Urteil vor allem als Kollektivstrafe für "praktisch falsch", hieß es in einer Mitteilung.

Derweil hat der Verein bereits erste Stadionverbote im Zuge der Randale vor dem ersten Gruppenspiel der Conference League bei OGC Nizza (1:1) ausgesprochen. Die 16 bislang von der Kölner Polizei identifizierten Personen hätten "per sofort und bis auf weiteres ein örtliches Stadionverbot", erklärte der Klub. Über die Zentrale Informationsstelle der Polizei (ZIS) werde zudem ein bundesweites Stadionverbot angeregt.

[Anzeige] Alle Spiele der Fußball WM live und exklusiv in der Konferenz bei MagentaTV. Mit dem Tarif MagentaTV Flex für nur 10€ pro Monat, monatlich kündbar.