27. Juli 2019 / 17:36 Uhr

Trendwende verpasst: Zverev scheitert bei Heim-Turnier in Hamburg im Halbfinale

Trendwende verpasst: Zverev scheitert bei Heim-Turnier in Hamburg im Halbfinale

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Alexander Zverev ist bei seinem Heim-Turnier am Hamburger Rothenbaum im Halbfinale gescheitert.
Alexander Zverev ist bei seinem Heim-Turnier am Hamburger Rothenbaum im Halbfinale gescheitert. © dpa
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Zwei Matchbälle vergibt Alexander Zverev im dritten Satz des Halbfinales in Hamburg. Nach der knappen Niederlage gegen den Georgier Bassilaschwili verlässt der 22-Jährige enttäuscht den Center Court.

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Nach zwei vergebenen Matchbällen hat Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev bei seinem Heimturnier in Hamburg das Finale denkbar knapp verpasst. Der 22 Jahre alte Weltranglisten-Fünfte verlor am Samstag nach 3:07 Stunden gegen Vorjahressieger Nikolos Bassilaschwili mit 4:6, 6:4, 6:7 (5:7). Damit war für den ATP-Weltmeister zum zweiten Mal nach 2014 in der Vorschlussrunde am Rothenbaum Schluss. Im Finale der mit 1,7 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung trifft der 27-jährige Georgier am Sonntag (12.00 Uhr) auf den Sieger der Partie zwischen Andrej Rubljow aus Russland und dem Spanier Pablo Carreno Busta.

Deutschlands größtes Tennistalent: Die Karriere von Alexander Zverev in Bildern

Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. Zur Galerie
Die großen Erfolge auf Grand-Slam-Ebene sind für Alexander Zverev (*20.04.1997) bislang noch ausgeblieben, auf der ATP-Tour hat der Deutsche aber schon für jede Menge Furore gesorgt. Der SPORTBUZZER zeigt seine bisherige Karriere in Bildern. ©
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Zverev hatte Bassilaschwili schon zweimal besiegt

Michael Stich gewann als letzter Deutscher 1993 auf dem Hamburger Sand, Tommy Haas schaffte es 2012 immerhin ins Endspiel. Dafür fehlten Zverev trotz der Unterstützung von Vater und Freundin auf dem Center Court am Ende nur einige wenige Punkte. Am Vortag hatte er sich über drei Sätze gegen den Serben Filip Krajinovic quälen müssen, sein Halbfinal-Kontrahent war dagegen in nur zwei Sätzen gegen den Franzosen Jérémy Chardy fertig und wirkte besonders in den längeren Ballwechseln der beidhändigen Rückhandspieler manches Mal etwas frischer.

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Da nützte es Zverev, der sich während des Turniers in Hamburg von seinem Trainer Ivan Lendl getrennt hatte, auch nichts, dass er Bassilaschwili bereits zweimal in seiner Karriere besiegt hatte. Sinnbild für den verlorenen ersten Satz war der Doppelfehler, mit dem er ihn beendete. Zwar kam Zverev nach 1:3-Rückstand im zweiten Satz stark zurück, wurde mutiger und holte die Punkte mit seinen starken Aufschlägen. Der Aufwärtstrend des Lokalmatadors ging weiter, er wurde offensiver.

Im dritten Durchgang lag er trotz der Unterstützung des Publikums jedoch schnell 0:3 zurück. Wieder kam er zurück, forderte die mehr als 8000 Zuschauer auf der Anlage an der Hallerstraße zur lauten Unterstützung auf und holte sich sogar zwei Matchbälle. Bassilaschwili hatte aber immer noch einen Schlag in petto und zwang Zverev in den Tiebreak, den der Deutsche trotz 5:2-Führung nicht nach Hause bringen konnte. Den Punkt zum 5:5 verlor er trotz eines spektakulären Hechts an der Grundlinie. Wenig später verließ er deprimiert den Platz. „Es war ein hartes Match“, sagte Bassilaschwili, der nun die Titelverteidigung anstrebt.

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