05. August 2019 / 10:00 Uhr

Zverotic vom MTV Gifhorn: "War ein schönes Gefühl, endlich zur Mannschaft zu stoßen"

Zverotic vom MTV Gifhorn: "War ein schönes Gefühl, endlich zur Mannschaft zu stoßen"

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Sebastian Preuss, Fußball, Oberliga, MTV Gifhorn, TuS Bersenbrück
Wäre gern mit einem Sieg gestartet: Neu-MTVer Elvir Zverotic lief erstmals für die Gifhorner auf. © Sebastian Preuß
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Jetzt ist er endlich voll dabei: Elvir Zverotic feierte beim 2:2 gegen den TuS Bersenbrück sein Debüt für den MTV Gifhorn – mit einer starken Leistung.

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Im Sommer war der Offensivmann von Staffelkonkurrent Lupo/Martini Wolfsburg in die Flutmulde gewechselt, aufgrund seines Urlaubs aber bisher noch nicht zum Einsatz gekommen. „Es war ein schönes Gefühl, endlich zur Mannschaft zu stoßen. Es hat richtig viel Spaß gemacht, mit den Jungs zu kicken“, betonte der 30-Jährige.

Seine Erfahrung, sein Tempo und seine Torgefahr können den MTV weiterbringen. Doch nicht nur das, auch von der Mentalität her ist Zverotic ein Spieler, der vorneweg geht. „Ich war bei meinen vorherigen Stationen auch jemand, der Verantwortung übernommen hat. Ich brauche das. Ich denke, damit kann ich dem Team helfen“, sagte der Flügelspieler und ergänzte: „Ich habe in der vergangenen Saison einige Spiele des MTV gesehen, da hat mir ein bisschen das Leben in der Mannschaft gefehlt.“

Oberliga: MTV Gifhorn gegen TuS Bersenbrück

Oberliga: MTV Gifhorn (gelbe Trikots) gegen TuS Bersenbrück. Zur Galerie
Oberliga: MTV Gifhorn (gelbe Trikots) gegen TuS Bersenbrück. ©

Neues Leben hauchte Zverotic seiner Mannschaft gegen Bersenbrück auch in der Halbzeitpause (0:2) ein. Vom Warmmachen aus ging er zu jedem Mitspieler hin, klatschte mit ihnen ab und motivierte die Jungs. „Ich habe von der Bank aus komplett mitgefiebert“, so Zverotic, der nach seiner Einwechslung einen starken Eindruck hinterließ. Immer wieder kurbelte er das Spiel an, spielte gefährliche Pässe, ging ins Eins-gegen-Eins. „Man sieht, dass wir mit Elvir und Mario Petry Qualität bringen können. Mit den Jungs hatten wir mehr Dampf nach vorn“, so Trainer Michael Spies.

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Unterm Strich war Zverotic aber nicht ganz happy. „Wir haben zwei Punkte verloren, da gibt es kein Wenn und Aber. Wir waren die deutlich bessere Mannschaft“, so der Neu-MTVer.