14. Januar 2022 / 18:14 Uhr

Zwangspause für Uni-Riesen Leipzig vorbei: Restart am 5. Februar in Cham

Zwangspause für Uni-Riesen Leipzig vorbei: Restart am 5. Februar in Cham

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
USC-Trainer Jens Dietze hat nur drei Wochen, um seine Leipziger Jungs wieder einsatzbereit zu bekommen.
USC-Trainer Jens Dietze hat nur drei Wochen, um seine Leipziger Jungs wieder einsatzbereit zu bekommen. © Christian Modla
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Kurze Vorbereitung: Das erste Punktspiel der Leipziger Basketballer nach langer Corona-Pause ist bereits in drei Wochen angesetzt. Durch die verschiedenen Regelungen in den Bundesländern ergibt sich aber ein merkwürdiges Tabellenbild.

Leipzig. Seit fast zwei Monaten haben die Uni-Riesen kein Pflichtspiel mehr bestritten, für den Leipziger Regionalligisten herrschte wie für die anderen Amateurvereine im Freistaat seit Ende November Zwangspause. Coach Jens Dietze versuchte zwar, seine Jungs über Trainingsprogramme für Zuhause einigermaßen körperlich fit zu halten – basketballerisch war aber tote Hose in dieser Zeit.

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Manche elf, manche sieben, manche fünf Spiele

Dank der neuen Corona-Verordnung darf der USC nun wieder trainieren. Bis zum ersten Ligaspiel wird es aber noch eine Weile dauern. Dietze rechnet vor, dass es eigentlich vier Wochen braucht, bis die Uni-Riesen wieder auf einem Niveau sind, auf dem sie auch gegen ihre Gegner Körbe werfen können. Die erste Partie soll dennoch schon in drei Wochen stattfinden – am 5. Februar beim punktlosen Schlusslicht ASV Cham.

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Der Ligabetrieb geht bis dahin in Bayern und Thüringen weiter – und lief in den anderen beiden Freistaaten auch schon in den vergangenen Wochen. Die Situation in der 2. Regionalliga Südost Nord ist nämlich eine besondere, da sie aus Vereinen aus Sachsen, Thüringen und Nordbayern gebildet wird. Letztere hatten zwischendurch keine Spielpause, was dazu führt, dass Klubs wie der Spitzenreiter Bayreuth II schon elf Matches absolviert haben, während es beim USC nur sieben und bei der zweiten Mannschaft der Niners Chemnitz gar fünf sind.


Uni-Riesen in sicheren Gefilden

So ist die Tabelle extrem verzerrt und wird sich bis zum Saisonende im April wohl auch nicht mehr entzerren lassen, da die Amateure nur am Wochenende spielen können und diese bis dahin schon fast alle belegt sind. Erschwerend kommt hinzu, dass die Liga inzwischen aus 14 Teams besteht, weil die vergangenen beiden Jahre nicht gewertet wurden. Nicht nur für Jens Dietze ist sie damit zu aufgebläht und eine weitere Saison ohne Absteiger würde dieses Problem noch vergrößern.

Wie in anderen Sportarten dürfte die Corona-Pandemie die Verantwortlichen damit zu Lösungen zwingen, die nicht für alle Vereine fair sind. Der einzige Trost für die Uni-Riesen: Sie stehen nach einem ordentlichen Saisonstart auf Rang acht und damit in recht sicheren Tabellengefilden.