30. April 2019 / 08:15 Uhr

Zwei Dresdner für Kanu-Nationalmannschaft nominiert

Zwei Dresdner für Kanu-Nationalmannschaft nominiert

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Die Dresdnerin Steffi Kriegerstein kämpfte sich auf der zweiten Verbandssichtung durch.
Die Dresdnerin Steffi Kriegerstein kämpfte sich auf der zweiten Verbandssichtung durch. © Ute Freise
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Die Kanu-Nationalmannschaft wird mit Steffi Kriegerstein und Tom Liebscher in den Weltcups an den Start gehen. Trotz Startschwierigkeiten sind die beiden Dresdner dabei.

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Dresden. Nach der zweiten nationalen Qualifikation am Wochenende in Duisburg gab der Deutsche Kanu-Verband gestern die Nominierung der Nationalmannschaft bekannt. Obwohl für die Asse Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein vom KC Dresden noch nicht alles rund lief, stehen beide im Aufgebot.

Olympiasieger Tom Liebscher musste sich im K1 über 500 m dem 19-jährigen Köpenicker Überflieger Jacob Schopf geschlagen geben, paddelte über 1000 m auf Rang sechs. Als Ranglistenzweiter schaffte er aber den Sprung ins Auswahl-Team souverän. „Ich bin zwar gut über den Winter gekommen, aber es passte noch nicht alles zusammen. Nachdem ich mit Platz zwei über 500 m die Quali klargemacht hatte, war dann wohl bei mir über 1000 m die Luft ein bisschen raus“, so Liebscher, dessen Saison-Planung langfristig auf die WM im August in Szeged ausgelegt ist. Die Konkurrenz durch den Berliner Schopf, der auch die 1000 m gewann, sieht Liebscher positiv: „Es ist gut, dass solche Jungs Druck aufbauen.“

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„Form unter Beweis gestellt“

Ein wenig Pech hatte die Olympia-Zweite Steffi Kriegerstein, die bei der ersten Qualifikation wegen Krankheit passen musste. Der Schützlinge von Jens Kühn paddelte sich souverän ins Finale über 500 m, startete sehr gut und wurde am Ende Letzte. „Sie war in dem relativ schmutzigen Gewässer über einen Stock gefahren, blieb dadurch förmlich stehen“, klärte Kühn auf. Über 200 m belegte Kriegerstein einen guten vierten Platz, obwohl sie nach Problemen mit der Startanlage anfangs schlecht wegkam. „Trotzdem hat sie in den Rennen ihre starke Form unter Beweis gestellt“, so Kühn. Jetzt bereiten sich beide Athleten zwei Wochen daheim und anschließend in Kienbaum auf den ersten Weltcup im polnischen Posen (Poznan, 23. bis 26. Mai) vor.

Auch die drei anderen Schützlinge von Jens Kühn, Jonas Draeger (KCD), Benedikt Bachmann und Jakob Kurschat (WSV „Am Blauen Wunder“) haben das Ziel erreicht und gehören zum U23-Kader. Lisa Marie Kieschnick vom Laubegaster RV gehört zum Aufgebot, das sich auf die JEM vorbereitet.

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