06. Mai 2019 / 21:58 Uhr

Zwei enge Spiele, aber nur Gifhornerinnen dürfen jubeln

Zwei enge Spiele, aber nur Gifhornerinnen dürfen jubeln

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Teil des Matchwinner-Doppels: Nadja Dzafic und der TC GW Gifhorn kletterten mit dem 5:4 gegen Hannover auf Platz fünf.
Teil des Matchwinner-Doppels: Nadja Dzafic und der TC GW Gifhorn kletterten mit dem 5:4 gegen Hannover auf Platz fünf. © Sebastian Preuss
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Eng war’s in beiden Spielen, jubeln durfte am zweiten Spieltag der Damen-Nordliga aber nur ein heimisches Tennis-Team: Während der TC Grün-Weiß Gifhorn den HTV Hannover mit 5:4 bezwang, verlor der TV Jahn Wolfsburg in der Parallelstaffel gegen den TC an der Schirnau mit 4:5.

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Staffel 1: TC GW Gifhorn – HTV Hannover 5:4. „Wir wussten, dass Hannover in den Doppeln besser ist“, sagte GW-Trainer Igor Djuranovic. Also musste sein Team in den Einzeln vorlegen. Und das gelang. Topspielerin Sophie Greiner gewann ebenso in zwei Sätzen wie Nadja Dzafic (nach 2:5-Rückstand im ersten Durchgang) und Marie-Carolin Siems (im Duell zweier starker Aufschlägerinnen reichte ihr pro Satz ein Break). Da zudem Katharina Schulz gegen die Ex-Gifhornerin Svenja Gessat nach einem 2:6 im ersten Abschnitt mit 7:6, 13:11 triumphierte, fehlte den Gastgeberinnen nur noch ein Punkt zum ersten Saisonsieg. Djuranovic: „Wir haben dabei vor allem auf das Doppel Dzafic/Schulz gesetzt.“ Mit Erfolg – das Duo avancierte zum Matchwinner, machte mit seinem 6:2, 6:4 den entscheidenden Zähler zum 5:2. Die beiden abschließenden Pleiten taten Gifhorn nicht mehr weh. „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns“, freute sich der Coach, dessen Schützlinge sich damit auf Platz fünf verbesserten.

GW-Zähler: Greiner, Dzafic, Siems, Schulz, Dzafic/Schulz.

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Staffel 2: TV Jahn Wolfsburg – TC an der Schirnau 4:5. Die Wolfsburgerinnen legten gut los, führten nach der ersten Einzel-Runde dank der klaren Siege von Jasmin Heckel (6:3, 6:4) und Lisa Alaimo (6:1, 6:0) mit 2:1. „Erstmals in der neuen Liga vorn zu liegen, war natürlich ein gutes Gefühl“, sagte Jahn-Trainer Milan Pesicka. Lang hielt es allerdings nicht an, denn in den drei anderen Matches mussten sich die Gastgeberinnen ebenso deutlich geschlagen geben. Ein Schlüsselspiel war dabei die 3:6, 3:6-Niederlage von Tabea Fredrich gegen Lena-Marie Schade. „Da war mehr drin. Leider hat Tabea ihrer Gegnerin in den entscheidenden Momenten mit Fehlern geholfen“, bedauerte Pesicka. Die kleine Aufholjagd seiner Mannschaft in den Doppeln kam zu spät. „Die Mädels haben alles gegeben und gezeigt, dass sie in die Nordliga gehören“, so der Jahn-Coach. „Letztlich gibt’s angesichts der erneuten Niederlage aber nichts schönzureden.“ Am Sonntag steht für den Tabellenvorletzten Wolfsburg das wichtige Kellerduell-Derby bei Schlusslicht Braunschweiger THC auf dem Plan.

TVJ-Zähler: Heckel, Alaimo, Bruchova/Heckel, Lißmann/Alaimo.

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