11. April 2018 / 22:14 Uhr

Zwei Freistoßtore: TSV Havelse verschafft sich gegen Altona 93 Luft im Abstiegskampf

Zwei Freistoßtore: TSV Havelse verschafft sich gegen Altona 93 Luft im Abstiegskampf

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelser Jubel  über das 1:1 von Tom Christian Merkens.
Havelser Jubel über das 1:1 von Tom Christian Merkens. © CHRISTIAN HANKE
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Der TSV Havelse dreht gegen Altona 93 einen 0:1-Rückstand und holt in der Regionalliga-Nord den zweiten Sieg in Folge. Ausschlaggebend für die drei wichtigen Punkte waren zwei Standardsituationen. 

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Die Hamburger schmecken dem TSV Havelse besonders gut: Auf den Sieg am Sonntag gegen den HSV folgte am Mittwochabend im Nachholspiel ein 3:1 über Altona 93. „Die Jungs haben das toll gemacht“, lobte Trainer Christian Benbennek seine Schützlinge. Nach dem kraftraubenden Überraschungserfolg am Sonntag waren die Havelser gegen den Tabellenletzten nun Favorit. „Wir haben uns auch vom Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen und verdient gewonnen“, sagte Daniel Kofi Kyereh, der sein Team zwischenzeitlich mit 2:1 in Front schoss.

Bilder zur Partie zwischen dem TSV Havelse und Altona 93:

Havelses Daniel Kofi Kyereh kann den Ball nicht kontrollieren.  Zur Galerie
Havelses Daniel Kofi Kyereh kann den Ball nicht kontrollieren.  ©
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Die ersten guten Einschussmöglichkeiten im Regen vor 288 Zuschauern im Wilhelm-Langrehr-Stadion besaßen die Gastgeber. Yannik Jaeschkes Schuss wurde allerdings geblockt (11.), den Kopfball von Noah Plume nach guter Flanke von Fabian Wenzel wehrte Torwart Tobias Grubba ab (15.). Doch die Hamburger zeigten, warum sie alle ihre bisherigen 14 Punkte auf fremden Plätzen geholt haben. Sie spielten sich immer wieder nach vorne und mit einem Schuss von Marco Schultz von der Strafraumbegrenzung fiel schließlich die Führung (18.). Ein Altonaer irritierte dabei noch Torwart Morten Jensen. Die Abseitsreklamationen des TSV nutzten nichts, denn Niklas Tasky war nach Jensen der letzte Mann.

​"Fußball sind 90 Minuten Emotionen"

Doch die Havelser spielten genauso weiter wie vor dem Gegentor. Tom Merkens bewies bei seinem Freistoß aus 22 Metern sein gutes Gefühl im Fuß. Er hob den Ball aus zentraler Position über die Mauer und in die Maschen (23.). Torwart Grubba schaute nur hinterher.

Danach wurde das Spiel hitzig, angestachelt vom aufgedrehten 93-Coach Berkan Algan, der nach dem Spiel Größe zeigte und sich für seine kleinen verbalen Attacken bei Benbennek entschuldigte. Dieser zeigte großes Verständnis. „Fußball sind 90 Minuten Emotionen.“

Schon vor der Pause hätten Jaeschke (35.) und Kyereh (44.) die Führung erzielen können. Diese folgte aber kurz nach der Pause. Und wieder war es ein direkt verwandelter Freistoß. Kyereh zog aus 25 Metern ab und mit Effet drehte sich der Ball ins Torwarteck und schlug neben Grubba ein (47.). „Ich habe in den vergangenen Wochen nach dem Training immer mal wieder Freistöße geübt. Es ist schön, dass sich das nun auszahlt“, sagte der sehr agile Torschütze.

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Plume macht den Deckel drauf

Doch damit war die Partie noch nicht entschieden. Altona wollte den Ausgleich, war spielerisch aber etwas limitiert. Havelse verteidigte meist auch gut, sorgte lediglich nach vorne etwas zu selten für Entlastung. So landete ein Kopfball von Schultz auf der Querlatte (75.).

Doch statt des 2:2 gab es das 3:1. Der erneut unglücklich aussehende Grubba wehrte einen Schuss von Deniz Cicek nach vorne ab, dort stand Plume, der aus kurzer Distanz einschoss (78.). Das war die Entscheidung. Am Ende hätte der Sieg sogar noch höher ausfallen können. Kyereh und Can Gökdemir besaßen dabei die besten Möglichkeiten, scheiterten aber jeweils am plötzlich gut reagierenden Hamburger Torwart (87., 90.+1).

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