04. Juni 2018 / 13:49 Uhr

Zwei Geschenke für TSV Bordesholm

Zwei Geschenke für TSV Bordesholm

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Bordesholmer Tim Vicariesmann (li.) im Zweikampf mit dem Hartenholmer Thilo Quinting, der das Duell gewinnt.
Der Bordesholmer Tim Vicariesmann (li.) im Zweikampf mit dem Hartenholmer Thilo Quinting, der das Duell gewinnt. © Reinhard Gusner
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2:0-Erfolg im Hinspiel um den Oberliga-Aufstieg gegen TuS Hartenholm – Doppelschlag von Sebastian Klimmek.

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In der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Oberliga hat der TSV Bordesholm das Hinspiel auf eigenem Platz vor 450 Zuschauern gegen den TuS Hartenholm mit 2:0 für sich entschieden. Im Duell der Landesliga-Vizemeister gehen die Bordesholmer mit einer breiten Brust ins Rückspiel in Hartenholm am nächsten Sonnabend (15 Uhr).

Das Relegationshinspiel zwischen dem TSv Bordesholm und dem TuS Hartenholm in Bildern:

Unter dem aufmerksamen Blick von Schiedsrichter Chris Olimsky legt sich der Bordesholmer Felix Schlagelambers (li.) den Ball zum Freistoß zurecht, während sich Physiotherapeutin Nicole Steinert mit sorgenvoller Miene um den durch einen Schlag ins Gesicht verletzten Mika Jöhnck kümmert. Zur Galerie
Unter dem aufmerksamen Blick von Schiedsrichter Chris Olimsky legt sich der Bordesholmer Felix Schlagelambers (li.) den Ball zum Freistoß zurecht, während sich Physiotherapeutin Nicole Steinert mit sorgenvoller Miene um den durch einen Schlag ins Gesicht verletzten Mika Jöhnck kümmert. ©
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Der auch in zwei Bussen zahlreich angereiste Anhang der Hartenholmer sorgte für eine längere Warteschlange vor dem Eingang, da der Platzverein diesen Andrang offenbar nicht erwartet und nur eine Kasse eingerichtet hatte. Das mit zehn Minuten Verspätung angepfiffene Spiel begann mit einem Paukenschlag. Nach einem leichtfertigen Ballverlust der Gäste bediente Malte Lucht seinen Teamkollegen Sebastian Klimmek, der mühelos zum frühen Bordesholmer 1:0 (8.) vollendete. Nachdem die Hartenholmer drei Tormöglichkeiten nicht nutzen konnten, kassierten sie den nächsten kuriosen Treffer. Eine schwache und viel zu kurze Kopfballrückgabe von Bente Bruhn auf seinen Keeper erlief sich Sebastian Klimmek und schob locker zum 2:0 (24.) ein. „Bleibt positiv und ruhig“, feuerte TuS-Coach Martin Genz sein Team an, das noch eine Großchance durch Maximilian Kokot (29.) vergab.

Die Hartenholmer rannten sich im zweiten Durchgang immer wieder an der konsequenten Abwehr der Bordesholmer fest, die sich offensiv nicht mehr so wirkungsvoll in Szene setzen konnten. Als prominenter Zuschauer konnte SPD-Landeschef Ralf Stegner mit der Leistung seines Sohnes Simon zufrieden sein, der sich in einem starken Bordesholmer Abwehrblock mit Marian Ruhberg Bestnoten verdiente. „Wir wussten, was auf uns zukommt, haben anfangs aber wohl zu ängstlich agiert. Bei unseren Chancen haben wir uns dann nicht belohnt“, sagte TuS-Coach Martin Genz und ergänzte mit Blick aufs Rückspiel: „Wir sind nicht negativ gestimmt nach dieser Niederlage.“ Sein Bordesholmer Kollege Björn Sörensen analysierte: „Aus keinen richtigen Chancen haben wir zwei Tore gemacht. In der zweiten Halbzeit wollten wir uns nicht so defensiv verhalten gegen den angreifenden Gegner, mussten aber verletzungsbedingt von 4-4-2 auf 4-2-3-1 umstellen.“

Mehr über die Relegationsspiele 2017/18

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