13. Februar 2020 / 19:05 Uhr

Zwei Nachholspiele der Leipziger Sachsenligateams

Zwei Nachholspiele der Leipziger Sachsenligateams

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Ständig fehlten Spieler fehlten bei der SG Taucha und dem FC Blau-Weiß Leipzig in der Vorbereitung auf die Nachholspiele. Das Training verlief nicht optimal. © Imago
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Der FC Blau-Weiß Leipzig und die SG Taucha sind nur mäßig auf die anstehenden Nachholspiele vorbereitet. Die Trainer der Fußball-Sachsenligisten sind vor Partien unzufrieden.

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Leipzig. Für zwei der hiesigen Fußball-Sachsenligisten ist die Winterpause vorbei. Der FC Blau-Weiß Leipzig empfängt am Sonnabend (14 Uhr) Germania Mittweida zum Nachholspiel, die SG Taucha holt zur gleichen Zeit die im ersten Anlauf abgesagte Partie bei Budissa Bautzen nach. In der Hoffnung, dass die dortige Müllerwiese nicht so sumpfig daliegt wie dereinst, als die liebliche Spree das angrenzende Areal noch üppig nässte.

Die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde war bei Blau-Weiß als auch in Taucha weniger von derlei Unbill geprägt, als vielmehr von personellen Problemen. „Das Training verlief nicht optimal, es fehlten ständig Akteure durch Urlaub, Verletzungen oder Krankheit“, berichtet Blau-Weiß-Trainer Olaf Kaplick. Zu Buche stehen nur zwei Testspiele, ein 1:1 bei Lipsia Eutritzsch und ein 0:1 beim SSC Weißenfels (Verbandsliga Sachsen-Anhalt). Nun beginnt der Ernst des Lebens mit der Partie gegen den Tabellensiebten aus Mittweida.

Etliche Spieler fehlten

Die Blau-Weißen sind mit sechs Punkten weniger nur Elfter, könnten mit einem Sieg aber auf Rang neun springen, den momentan die Tauchaer inne haben. Dazu müssten letztere allerdings in Bautzen verlieren, was sie natürlich vermeiden wollen. Tauchas Coach Marcus Jeckel ist jedoch aus den gleichen Gründen wie sein Kollege Kaplick ähnlich unzufrieden.

„Unsere Vorbereitung ist nicht gut gelaufen, im Training war nicht alles umsetzbar, weil immer etliche Spieler fehlten. Das ist enttäuschend und deshalb sind nicht alle auf gleichem Stand. Wenn das so weitergeht, wird die Rückrunde schwierig“, macht er seinem Frust über die zum Teil mangelnde Einstellung seiner Mannen Luft und sagt mit Bezug aufs Match bei Budissa: „Dort stellt sich die Anfangself durch die Personallage praktisch selber auf.“

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Enge Kiste im Tabellenkeller

Ans Tabellenende ist diese Woche Stahl Riesa gerutscht. Die Berufung gegen den Sechs-Punkte-Abzug aufgrund fehlender Schiedsrichter wurde verworfen. Das Urteil ist nun rechtskräftig, wodurch der Traditionsverein nur noch über sechs Punkte verfügt.

Der reguläre Spielbetrieb der sächsischen Landesliga wird am 22. Februar wieder aufgenommen. Taucha wird dann Kickers Markkleeberg begrüßen, Blau-Weiß Leipzig muss sich beim Radebeuler BC beweisen. Die enge Situation im Tabellenkeller verspricht einen spannenden Abstiegskampf in der Rückrunde. Zwischen dem ersten Abstiegsrang und dem achten Platz liegen nur drei Punkte.

Die Testspielergebnisse wie das 2:0 gegen Landesklassist VfB Zwenkau oder ein 2:1 gegen den Cöthner FC Germania (Sachsen-Anhalt) waren unspektakulär. Dagegen schafften die Bautzener zuletzt ein bemerkenswertes 3:3 bei Oberligist FC Grimma. Das lässt um die nicht optimal gerüsteten Tauchaer bangen.