16. Juli 2021 / 21:29 Uhr

Zwei Neue an einem Tag: Auch Nmecha-Wechsel nach Wolfsburg fix!

Zwei Neue an einem Tag: Auch Nmecha-Wechsel nach Wolfsburg fix!

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fix: Lukas Nmecha wechselt zum VfL Wolfsburg
Fix: Lukas Nmecha wechselt zum VfL Wolfsburg © imago images / Insidefoto
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Am Nachmittag wurde die Verpflichtung von Sebastiaan Bornauw offiziell, am Abend legte der VfL Wolfsburg nach. Auch die Rückkehr von Lukas Nmecha ist jetzt offiziell.

Zwei Neue an einem Tag: Wenige Stunden nachdem der Wechsel von Sebastiaan Bornauw zum VfL Wolfsburg offiziell wurde, meldete der Klub am Freitagabend den nächsten Neuzugang: Lukas Nmecha kehrt zum VfL zurück. Der Stürmer, der 2019 schon auf Leihbasis ein halbes Jahr für Wolfsburg spielte, unterschrieb einen Vertrag bis 2025. Die Ablösesumme soll bei rund acht Millionen Euro liegen - und geht an Manchester City. Von dort war der 22-Jährige zuletzt an den RSC Anderlecht ausgeliehen.

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„Wir waren von Lukas‘ Qualitäten immer überzeugt und haben seinen Weg auch nach seinem Weggang aus Wolfsburg weiter genau verfolgt", sagte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. "In Anderlecht hat er den nächsten Karriereschritt gemacht und sich enorm weiterentwickelt. Nicht zuletzt bei der deutschen U21-Auswahl hat er gezeigt, wie wichtig er für eine Mannschaft auf und neben dem Platz sein kann und dass er trotz seiner erst 22 Jahre Führungsaufgaben übernimmt und vorangeht. Wir freuen uns sehr, dass mit Lukas eine der vielversprechendsten deutschen Offensivkräfte wieder und jetzt dauerhaft Teil des VfL ist.“

Bei seinem ersten Wolfsburg-Engagement hatte sich Nmecha nicht durchsetzen können, kam zwar zu zwölf Pflichtspieleinsätzen, die meisten davon aber als Joker. Anschließend spielte der gebürtige Hamburger beim FC Middlesbrough, ehe er für den nächsten Leihverein RSC Anderlecht wettbewerbsübergreifend 21 Tore in 41 Spielen schoss. Bei der Endrunde der U21-Europameisterschaft in diesem Jahr schoss sich der 1,85 Meter große Stürmer mit vier Treffern in sechs Spielen zum Torschützenkönig und konnte darüber hinaus mit seinem künftigen VfL-Kollegen Ridle Baku und der DFB-Auswahl den Titel sichern.

„Obwohl es sportlich keine einfache Zeit für mich war, habe ich mich in Wolfsburg und in der Mannschaft sehr wohl gefühlt", sagte Nmecha. "Ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und vor allem darauf, jetzt endlich zeigen zu können, was in mir steckt. Ich bin damals wie heute überzeugt von dem Weg, den man hier eingeschlagen hat und habe den VfL seit meinen Weggang immer verfolgt. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die Mannschaft weiterhin erfolgreich ist und wir unsere Ziele erreichen.“