25. Oktober 2020 / 14:48 Uhr

"Zwei Punkte verschenkt": TuS Sachsenhausen mit Remis gegen Union Klosterfelde

"Zwei Punkte verschenkt": TuS Sachsenhausen mit Remis gegen Union Klosterfelde

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Leon Weigt brachte sein Team nach einer halben Stunde in Front.
Leon Weigt brachte sein Team nach einer halben Stunde in Front. © Matthias Schütt/Archivbild
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Brandenburgliga: Union Klosterfelde holt glücklichen Auswärtspunkt in Sachsenhausen.

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TuS 1896 Sachsenhausen – Union Klosterfelde 1:1 (1:0). Tore: 1:0 Weigt (34.), 1:1 Nowark (67.). Zuschauer: 256.

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Keinen Sieger fand die Partie im Elgora-Stadion. „Aufgrund des Spielverlaufes haben wir am Ende zwei Punkte verschenkt“, lautete das Fazit von Marc Flohr, Sportlicher Leiter des TuS. „Wir lassen im gesamten Spiel einfach zu viele Chancen liegen. Das rächt sich dann am Ende.“ Die Gäste freuten sich dagegen über einen „gewonnenen Punkt“, wie Union-Coach Jan Hübner bemerkte. Dieser musste mit ansehen, wie die Hausherren furios in die Partie starteten und sich in der Anfangsphase zahlreiche Chancen erarbeiteten. Vor allem TuS-Knipser Andor Müller, der bereits fünf Treffer erzielte, tauchte immer wieder gefährlich vor dem Kasten von Klosterfelde-Keeper Dennis Tietz auf. Doch der Union-Schlussmann ging jeweils als Sieger aus den Duellen hervor, bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand.

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Nach 24 Minuten belohnten sich die Hausherren dann aber für ihren Aufwand. Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Leon Weigt flog an allen Spielern vorbei und überquerte im langen Eck die Torlinie – 1:0 für TuS. Auch nach der Pause sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Die Gastgeber drückten auf die Entscheidung, nutzten die Gelegenheiten aber nicht und wurden dafür bestraft. Nach einem schnellen Einwurf, wo sich die Gäste den Ersatzball an der Mittellinie schnappten, schlug Klosterfelde eiskalt zu. Den Angriff, bei dem sich die TuS-Abwehr unorganisiert zeigte, verwerte Steven Nowark. „Den Einwurf kann der Schiedsrichter auch wegpfeifen. Da dürfen wir uns nicht beschweren, nehmen das Tor und den Punkt aber gerne mit auf die Heimreise“, urteilte Hübner.

TuS Sachsenhausen: Schrobback – Höpfner, Pilz, Pressmann, Wulff, Kordecki, Magino, Weigt, Wolf (67. Siegler), Müller, Pehl (76. Beutke).