04. Mai 2021 / 17:30 Uhr

Zwei Spielerabgänge: FSV Krostitz verliert Fußball-Duo

Zwei Spielerabgänge: FSV Krostitz verliert Fußball-Duo

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Felix Böttger (li.) und Maxime Rinaldoni (re.) werden in der kommenden Saison nicht mehr für den FSV Krostitz spielen.
Felix Böttger (li.) und Maxime Rinaldoni (re.) werden in der kommenden Saison nicht mehr für den FSV Krostitz spielen. © Alexander Prautzsch/SPORTBUZZER-Montage
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Der FSV Krostitz muss die kommende Saison ohne Felix Böttger und Maxime Rinaldoni gegen den Ball treten. Da die beiden Kicker berufsbedingt kürzer treten, stehen sie nicht mehr mit dem Landesklasse-Team von Mike Geppert auf dem Rasen.

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Krostitz. Der FSV Krostitz wird in der neuen Saison auf (mindestens) zwei Spieler verzichten müssen. Felix Böttger und Maxime Rinaldoni können berufsbedingt den Weg nicht mehr beim Fußball-Landesklasse-Team mitgehen, wie Trainer Mike Geppert mitteilte. Aus ähnlichen Gründen steht auch der Verbleib von Benjamin Göldner auf der Kippe. „Aber da hoffe ich noch“, sagt der Coach und ergänzt: „Die anderen bleiben alle. Zumindest Stand jetzt. Vielleicht sieht das in zwei Monaten ganz anders aus. Du kannst nichts planen, nicht trainieren. Es ist einfach eine Katastrophe.“

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Co-Trainers Maruhn wird fit gemacht

Die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie bleiben das alles bestimmende Thema bei den Amateuren. Auch was Zugänge betrifft. „Wir horchen rum, wollen die Mannschaft mit ein paar Jungen ergänzen“, erzählt Geppert. Was daraus wird? Antwort siehe oben. Die Abtrünnigen gehören teilweise zum Inventar der Truppe. Felix Böttger (31) kam 2013 von Frisch-Auf Doberschütz-Mockrehna zum FSV und avancierte schnell zum Stammspieler. Er war Teil der legendären Mannschaft, die 2018 unter Trainer Tobias Heede sensationell die Landesklasse-Meisterschaft feierte.

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Göldner (31) wechselte bereits in der Winterpause 2012 aus Bad Düben nach Krostitz, erlaubte sich dann zwischen 2014 und 2017 ein dreijähriges Intermezzo bei Hartenfels Torgau, ehe er im Jahr seiner Rückkehr mit den Bierdörflern den Titel holte. Der 28-jährige Rinaldoni war erst 2019 aus Schenkenberg gekommen, hatte immer wieder Verletzungsprobleme blieb in 17 Spielen für Krostitz ohne Tor. Es scheint nicht unmöglich, dass er zu seinem Heimatverein zurückkehrt.

Doch alles ist auch in schwierigen Zeiten nicht schlecht. Zum Beispiel die Einarbeitung des neuen Co-Trainers Stefan Maruhn, der sein Amt im vergangenen Sommer antrat und seitdem unter wahrlich komplizierten Corona-Umständen ausführt. „Er macht das richtig gut, hat viel frischen Wind in die Einheiten gebracht, die er gestaltet“, berichtet Geppert. Züchtet er also seinen potenziellen Nachfolger heran? „Wenn er Lust hat und wir am Ende der nächsten Saison Erster sind, werde ich wohl aufhören müssen“, sagt „Geppi“ und lacht dabei sein typisches Lachen. So genau weiß man da nie, wo die Wahrheit endet und die Dichtung beginnt.