29. Juli 2020 / 16:50 Uhr

Zwei Spielgemeinschaften aufgelöst, Anker ist nicht mehr dabei

Zwei Spielgemeinschaften aufgelöst, Anker ist nicht mehr dabei

Jürgen Hansen
Peiner Allgemeine Zeitung
Angriff der Spielgemeinschaft Lengede/Gadenstedt. Künftig ist Lengede wieder eigenständig, die Gadenstedter melden kein Männerteam mehr.
Angriff der Spielgemeinschaft Lengede/Gadenstedt. Künftig ist Lengede wieder eigenständig, die Gadenstedter melden kein Männerteam mehr. © RALF BUECHLER
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Die Staffeleinteilung der Handballregion Süd-Ost-Niedersachen für die kommende Saison steht fest. Demnach werden insgesamt zwölf Peiner Teams in den Regionsklassen an den Start gehen. Neu dabei sind Groß Lafferdes dritte Herren, die dritte Damen der HSG Nord sowie die dritte Damen von Vater Jahn Peine.

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Die Staffeleinteilung der Handballregion Süd-Ost-Niedersachen für die kommende Saison steht fest. Demnach werden insgesamt zwölf Peiner Teams in den Regionsklassen an den Start gehen. Neu dabei sind Groß Lafferdes dritte Herren, die dritte Damen der HSG Nord sowie die dritte Damen von Vater Jahn Peine. Nicht mehr im Topf sind die Männer-Spielgemeinschaften Lengede/Gadenstedt und Ilsede/Peine, die sich aufgelöst haben. TB Lengede, HSG Ilsede und MTV Peine gehen nunmehr eigene Wege, Anker Gadenstedt wird kein Herren-Team mehr stellen.

Der Spaß soll im Mittelpunkt stehen

„Wir wollen Spielerinnen, die nicht leistungsorientiert Handball spielen wollen, eine Perspektive bieten. Der Spaß soll im Mittelpunkt stehen“, erläutert HSG-Nord-Handball-Abteilungsleiter Gunnar Bartels die Hintergründe, weshalb die Edemisser eine dritte Damen auf den Weg gebracht haben. Hundertprozentig in trockenen Tüchern sei die Sache allerdings noch nicht. „Wir haben die Mannschaft erst einmal angemeldet, wollen gucken, wieviel Spielerinnen tatsächlich dabei sind. Zurückziehen kann man immer noch – und zwar kostenlos. Denn der Verband wird wegen der Corona-Krise keine Strafgebühren fordern.“

Die Handball-Abteilung des MTV Groß Lafferde zog die dritte Herren im Januar aus der Regionsliga zurück. Jetzt gibt es eine Klasse tiefer einen Neustart. „Es war für uns bereits im Winter klar, dass wir wieder eine Dritte melden“, berichtet MTV-Abteilungsleiter Steffen Slabon, der einräumt, dass der Regionsliga-Aufstieg im Sommer 2019 im Nachhinein ein Fehler war. „Wir verloren fast jedes Spiel, hatten viele Verletzte. Und es zeigte sich, dass für die meisten unserer Spieler der Spaßfaktor entscheidend ist.“ Der jetzige Kader sei ausreichend groß, Training gebe es nicht. „Wer möchte, kann bei der Zweiten mittrainieren.“

Von Jürgen Hansen