25. März 2020 / 17:39 Uhr

Zwei Teams sind schon gefunden! Kreis Gifhorn geht mit eFootball-Liga an den Start

Zwei Teams sind schon gefunden! Kreis Gifhorn geht mit eFootball-Liga an den Start

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Im Kreis Gifhorn soll es nun auch an der Konsole einen Liga-Betrieb geben.
Im Kreis Gifhorn soll es nun auch an der Konsole einen Liga-Betrieb geben.
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Vom Rasen an die Konsole - der Fußball-Kreis Gifhorn macht in der Corona-Zeit virtuell weiter: Am Montag soll  die eFootball-Kreisliga mit zwölf Teams starten.

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In der vergangenen Woche hatte Gifhorns Kreisvorsitzender Ralf Thomas noch davon gesprochen, die Idee reizvoll zu finden - nun wurden bereits Nägel mit Köpfen gemacht. "Schon als feststand, dass draußen nichts geht, haben wir im Planungsteam scherzhaft gesagt, dass wir einfach an der Konsole weiterspielen sollten", sagt Gifhorns eFootball-Beauftragter Steven Melzian, der dem Team mit Sven Bärensprung und Christian Benecke angehört.

Nun wird also offiziell per Controller gekickt: Die Liga soll maximal zwölf Teams umfassen, Anmeldungen sind bis Sonntag, den 29. März um 23.59 Uhr bei Melzian unter steven.melzian@nfv-gifhorn.de oder 01525 194 8637 möglich. "Zwei Teams haben wir schon", freut sich Melzian. Kreismeister 1. FC Wedelheine war sofort dabei, auch die SV Leiferde habe bereits ein Team gemeldet. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Zwölf bis Sonntag voll kriegen."

Mehr heimischer Fußball

Die Teams bestehen bei der Kreismeisterschaft auch aus je zwei Spielern, die aber diesmal nicht an einer Konsole spielen dürfen - das bringt einen interessanten Spielmodus mit sich: Online spielen die vier Kontrahenten jeweils einmal gegeneinander, die Ergebnisse der Partien werden addiert - so ergeben sich elf Spieltage, die jeweils von Sonntag bis Mittwoch und Donnerstag bis Samstag laufen sollen. "So haben die Spieler Zeit, sich abzusprechen, wann es am besten passt", erklärt Melzian.

Auch eine Bezirksmeisterschaft sei denkbar - zusammen mit Wolfsburgs eFootball-Beauftragten Mehmet Akyol hat Melzian bereits darüber nachgedacht. "Wir sind entfernte Arbeitskollegen, haben darüber schon gesprochen - den Denkanstoß kann man geben, das müsste dann aber über den NFV-Bezirk Braunschweig laufen", so Melzian.

Auch überlege man, wie die Spiele verfolgt werden könnten. Das sei relativ kompliziert, ginge aber: "Es müsste einer der Spieler über einen von uns bereitgestellten Account selbst streamen", sagt Melzian. "Wir schauen, ob es klappt, es ist ja ein Pilotprojekt."

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