25. Februar 2021 / 21:17 Uhr

Zwei Urgesteine verlassen den FC Dornbreite

Zwei Urgesteine verlassen den FC Dornbreite

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Niclas Lange und Ole Schliesser werden nicht mehr das Trikot des FC Dornbreite tragen, laufen in Zukunft für den SV Hamberge auf.
Niclas Lange und Ole Schliesser werden nicht mehr das Trikot des FC Dornbreite tragen, laufen in Zukunft für den SV Hamberge auf. © Agentur 54°
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Während der Eine unbedingt nochmal unter seinem Ex-Coach kicken wollte, schließt sich der Andere aus zeitlichen Gründen dem Verbandsligisten an - wechselt auch noch ein FCD-Torwart eine Liga tiefer?

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Nachdem Oberligist FC Dornbreite die ersten Vertragsverlängerungen bekanntgegeben hat, stehen nun zwei Abgänge fest. Wie der Sportliche Leiter Constantin Lüthje auf Nachfrage bestätigte, werden Ole Schliesser und Niclas Erik Lange den Verein am Saisonende verlassen.

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Ole Schliesser freut sich auf Zusammenarbeit mit Roland Giering

„Beide haben uns mitgeteilt, dass sie sich dem SV Hamberge anschließen werden“, sagte Lüthje. „Ole möchte etwas anderes machen und nochmal mit seinem ehemaligen Trainer Roland Giering zusammenarbeiten“, sagt Lüthje über den 28-jährigen Rechtsverteidiger, der seit 21 Jahren am Steinrader Damm spielt. Für Schliesser ist es der erste Vereinswechsel überhaupt.

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Niclas Lange bald in Hamberge wohnhaft

Lange verlässt den FCD nach immerhin 14 Jahren. „Niclas schafft nicht mehr den Aufwand, der in der Oberliga erforderlich ist“, sagt der Sportliche Leiter. Der 27-jährige Innenverteidiger baut in Hamberge ein Haus. Schon im vergangenen Jahr war man im Kontakt. Zudem spielt sein Zwillingsbruder Jonas beim Verbandsligisten.

Geht auch Erik Karlberg zum SV Hamberge?

„Feststeht, dass beide Spieler Qualität haben und sie ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft waren. Die Abgänge tun weh“, räumt Lüthje ein. Sorgen über eine Neubesetzung macht er sich allerdings keine. Man würde bereits Ausschau nach Alternativen halten. Dem Vernehmen nach steht auch Ersatzkeeper Erik Karlberg mit Hamberge in Verbindung. „Das kann und will ich nicht ausschließen“, meinte Lüthje weiter zum Sportbuzzer.