27. Juli 2018 / 23:14 Uhr

Zwei Verletzungen trüben späten Ludwigsfelder Testspielsieg

Zwei Verletzungen trüben späten Ludwigsfelder Testspielsieg

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Maximilian Ladewig
Maximilian Ladewig (r.) wird von seinem Co-Trainer Rezat Cami (m.) und Teambetreuer Karl-Heinz Bornemann vom Platz geholt. © Kevin Päplow
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Testspiele: BSC Preußen 07 hält lange die Null.

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BSC Preußen 07 - Ludwigsfelder FC 0:2 (0:0). Tore: 0:1 Thomas Poznanski (70.), 0:2 Thomas Poznanski (75.).

Der Ludwigsfelder FC hat sich nach einer mäßigen Leistung beim Brandenburgliga-Aufsteiger BSC Preußen 07 nicht mit Ruhm bekleckert. In einer langweiligen ersten Halbzeit lief der LFC seinen Gegner zwar früher an, doch waren die Preußen in der Abwehr stabil. Bis auf die Schüsse von Rodenhagen und van Humbeeck, die BSC-Keeper Idler toll hielt, gab es für die 66 Zuschauer an der Beethovenstraße nicht viel hochklassiges zu sehen. Wermutstropfen einzig für die Löbenberg-Elf war die Adduktorenverletzung von Neuzugang Maximilian Ladewig. Der vom RSV Waltersdorf 09 gekommene Mittelfeldstratege spielte in der Anfangsviertelstunde schöne Bälle in die Tiefe, bis er verletzt vom Platz musste. "Das ist natürlich bitter für den Jungen. Er war ja die komplette letzte Saison schon verletzt. Ich gehe davon aus, dass er uns zum Oberligaauftakt fehlen wird", erklärte Coach Löbenberg traurig.

LFC-Trainer Volker Löbenberg: "So gewinnst du in der Oberliga natürlich kein Spiel"


Mit der Einwechslung von Toni Hager und Adam Rindelhardt wurde die Offensive der Gäste nach Wiederanpfiff lebendiger. Idler vereitelte mit zwei Reflexen innerhalb kürzester Zeit gegen Hager und Kowalski den BSC-Rückstand und auch gegen Rindelhardt war er wieder zur Stelle. Nach Ladewig schied dann auch noch Florian Matthäs verletzt aus. Er bekam einen Schlag auf den Knöchel. Die Verantwortlichen sehen aber im Gegensatz zu Ladewigs Verletzung gute Chancen für eine schnellere Heilung der Blessur des Abwehrspielers.  In dieser Phase als Matthäs raus musste und eine kurze Unordnung im LFC-Spiel herrschte, wurden die Preußen mutiger und hatten durch Bas und Abdallah die Gelegenheit die Sache auf den Kopf zu stellen. Doch auch Lukas Lindner im Tor der Gäste war hellwach. So schockte der Doppelpack von Thomas Poznanski die konzentriert spielenden Blankenfelder. Beim ersten Treffer machte Toni Hager drei Spieler auf engsten Raum frisch und legte dann quer. Das vorentscheidende 2:0 für den Brandenburgligameister von 2018 schlenzte er wundervoll in den Winkel. Zufriedenheit löste das beim Trainer wahrlich nicht aus. "So gewinnst du in der Oberliga natürlich kein Spiel. Ich weiß dieses Ergebnis dennoch einzuschätzen, da wir wieder viel probiert haben. Blankenfelde hat spielerisch überzeugt und das wir so in der Oberliga nicht auftreten dürfen, weiß ja jeder", konstatierte LFC-Trainer Volker Löbenberg. Sein gegenüber war natürlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs. "Nach 70 Minuten ließ die Kraft nach. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt. Ich hatte mich schon auf ein 0:0 gefreut. Aber nach einer Woche Training, muss man mit dem Auftritt zufrieden sein", lobte BSC-Trainer Mirko Schult seine Elf.

Marc-Anthony Weisse
Marc-Anthony Weisse und seine BSC-Elf lieferten gegen Ludwigsfelde eine konzentrierte Leistung ab. © Kevin Päplow
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Nach einer Mütze Schlaf, wird es am morgigen Samstag schon weitergehen für den Ludwigsfelder FC, aber ordentlich. Zwei Spiele stehen auf dem Programm. Um 12 Uhr gastiert der VfB Trebbin aus der Landesklasse West im Waldstadion und um 15 Uhr schaut Tennis Borussia Berlin aus der Oberliga-Nord vorbei. Die Preußen werden am Sonntag (29.Juli) dann wieder testen. Auf dem Kunstrasenplatz an der Triftstraße kommt es zum Duell mit dem Lichtenrader BC aus der Landesliga-Berlin. Angepfiffen wird das Spiel um 15 Uhr.