07. September 2019 / 20:28 Uhr

Zweimal 0:6 – Reinkenhagen und Garz im Pokal chancenlos

Zweimal 0:6 – Reinkenhagen und Garz im Pokal chancenlos

Horst Schreiber
Ostsee-Zeitung
Wilhelm Goers zieht ab. Sein Schuss landet aber nicht im Ziel.
Wilhelm Goers zieht ab. Sein Schuss landet aber nicht im Ziel. © Horst Schreiber
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Die Landesklasse-Teams aus dem Nordosten müssen sie klassenhöheren Gegnern geschlagen geben.

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Eine Halbzeit lang Stand beim FSV Garz die Null, dann brachen die Defensiv-Dämme der Rüganer im Pokalspiel gegen die SG Empor Richtenberg. In der 2. Runde des Lübzer Pils Cup mussten die Rüganer sechs Gegentore in den zweiten 45 Minuten hinnehmen und schieden gegen den Landesliga-Aufsteiger aus – 0:6.

Die SG Empor, im vergangenen Jahr noch Liga-Gegner von Garz, begann mit Druck nach vorn. So erspielte sich die Elf von Trainer Ingo Plewka einige Halbchancen. Die größte Möglichkeit in Durchgang eins vergab Ousmane Konaté, der den Ball acht Meter vor dem Tor per Picke über das Gehäuse drosch. Die Hausherren hielten gut dagegen und hatten ebenso kleinere Möglichkeiten auf einen Treffer.

Die Halbzeitansprache von Plewka hatte dann Wirkung gezeigt. „Wir haben oft das Problem, dass wir die Dinge, die wir vor dem Spiel ansprechen, nicht direkt umsetzen. Dann sage ich das in der Halbzeit nochmal und dann klappt's“, sagt der SG-Trainer. „Wir standen zu tief, haben Garz den langen Ball schlagen lassen. Das haben wir nach der Pause unterbunden und sie so zu Fehlern gezwungen.“

Der Pokal-Samstag zum Nachlesen: Lübzer Pils Cup live

Der Führungstreffer wurde von Jan Töpfer und der Garzer Verteidigung vorbereitet. Der Richtenberger wurde im FSV-Strafraum sträflich von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Georg Peters in Abwesenheit der Stammschützen Oliver Bollhagen und Thomas Boljahn, sicher zur überfälligen Führung (52.). Danach war der Favorit nicht mehr zu bremsen. Konaté traf drei Minuten später zum 2:0. Sein Schuss senkte sich abgefälscht über FSV-Torhüter Sebastian Peter. Der Treffer wurde per Salto bejubelt. Keine 100 Sekunden später jubelte auch Fabian Eichstädt über das 3:0.

Der Garzer Widerstand war gebrochen. Die Gastgeber schafften keine längeren Entlastungsphasen mehr. Sebastian Sauer (66.) und Christoph Knapp (74., 80.) besorgten den Endstand.

„Es geht nicht anders, wir müssen bis zum Schluss kämpfen. Und das haben die Jungs heute gemacht“, lobte FSV-Interimscoach Danilo Goers sein Team trotz am Ende deutlicher Niederlage.

Die zweite Pokalrunde im Überblick

Keil-Dreierpack und Reinkenhäger Überzahl

Ebenfalls mit 0:6 musste sich die SG Reinkenhagen am Sonnabend geschlagen geben. Rico Keil traf in Miltzow dreifach für Verbandsligist Güstrower SC. „Wir haben gut mitgespielt und waren mutig“, meinte Spielertrainer Tim Olbrich trotz der Pleite und hadert etwas: „Ich hätte mir ein Tor gewünscht. Das wäre auch verdient gewesen.“

Doch ein Ehrentreffer gelang der SGR auch dann nicht, als Güstrows Vinzent Writschan in der 64. Minute die Ampelkarte sah. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0 für den Favoriten. Rico Keil war zweimal vor und einmal nach der Pause zur Stelle (13., 27., 58.). Die weiteren Treffer erzielten Tim Peters (50.), Tim Schumacher (54.) und Bernd Kossin markierte kurz vor Schluss den Endstand per Eigentor.

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