29. September 2019 / 15:31 Uhr

2. Liga kompakt: Aue mit 4:1-Sieg im Sachsen-Derby gegen Dresden, auch St. Pauli und Kiel gewinnen

2. Liga kompakt: Aue mit 4:1-Sieg im Sachsen-Derby gegen Dresden, auch St. Pauli und Kiel gewinnen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Erzgebirge Aue, der FC St. Pauli und Holstein Kiel haben in der 2. Bundesliga am Sonntag allesamt gewonnen
Erzgebirge Aue, der FC St. Pauli und Holstein Kiel haben in der 2. Bundesliga am Sonntag allesamt gewonnen © Getty/imago images/Zink/Picture Point
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In der 2. Bundesliga hat Erzgebirge Aue im Sachsen-Derby am Sonntag Dynamo Dresden mit 4:1 deklassiert. Der FC St. Pauli ist mit einem 2:0-Heimsieg gegen den SV Sandhausen in der Tabelle geklettert. Außerdem hat Holstein Kiel Greuther Fürth eine 0:3-Heimpleite zugefügt. 

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Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 4:1 (3:1)

Erzgebirge Aue hat das Sachsen-Derby in der 2. Bundesliga gegen Dynamo Dresden nach frühem Rückstand gedreht und mit 4:1 für sich entschieden. Vor 15.000 Zuschauern im Erzgebirgstadion schnürten Dimitri Nazarov und Pascal Testroet jeweils einen Doppelpack. Die frühe Dresdener Führung hatte Moussa Koné markiert. Mit dem Sieg springt Aue in der Tabelle vorerst auf Rang vier.

Dresden startete eigentlich gut in die Partie und erzielte in der 19. Minute das 1:0: Nach schönem Pass von BVB-Leihgabe Dzenis Burnic legte der Slowene Luka Stor vor dem Tor quer, Moussa Koné musste nur noch einschieben. Die Antwort der Veilchen ließ allerdings nicht lange auf sich warten. In der 26. Minute drang Aue-Stürmer Jan Hochscheidt in den Strafraum, fiel nach einem Haken über das Bein von Dynamo-Verteidiger Linus Wahlquist - Elfmeter! Den Strafstoß verwandelte Hochscheidts Sturmpartner Nazarov souverän. Willensstarke Auer drehten die Partie dann sogar noch vor der Pause: Erst schnürte Nazarov per sehenswertem Schlenzer den Doppelpack (39.). Dann stellte Pascal Terstroet in der Nachspielzeit nach einer Ecke per Kopfball gar auf 3:1.

Nach der Halbzeit versuchte Dresden alles um die Derby-Niederlage noch abzuwenden. Den vermeintlichen Anschlusstreffer der Dresdener korrigierte der Videobeweis, wegen Behinderung von Aue-Keeper Martin Männel (63.). Stattdessen stellte Aue durch Testroet in der 70. letztlich sogar noch auf 4:1.

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FC St. Pauli - SV Sandhausen 2:0 (2:0)

Der FC St. Pauli hat den Rückenwind aus dem Hamburger Derby-Sieg mitgenommen und ist mit einem 2:0-Sieg gegen den SV Sandhausen in der Tabelle auf Rang sechs geklettert. Am heimischen Millerntor markierten Finn-Ole Becker und Viktor Gyökeres die Tore für die Kiez-Kicker von Trainer Jos Luhukay.

Das 1:0 für den FC St. Pauli besorgte in der 8. Minute Mittelfeld-Youngster Finn-Ole Becker. Dessen tückischer Schuss vom Strafraumrand in die kurze Ecke sprang unmittelbar vor Sandhausen-Keeper Martin Fraisl auf dem nassen Rasen auf. Auch nach dem Treffer hatte St. Pauli das deutliche Chancenplus. Ein Kopfball von Viktor Gyökeres traf nur die Latte (43.), bevor der Schwede dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach schöner Kombination zwischen Ryo Miyaichi und Mats Möller-Daehli zum 2:0 einschob.

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Greuther Fürth - Holstein Kiel 0:3 (0:1)

Holstein Kiel hat sich in der Zweiten Liga mit einem 3:0 bei der Spvgg Greuther Fürth vorerst von den Abstiegsrängen befreit. Das Team bescherte Interimstrainer Ole Werner damit nach der Heimniederlage gegen Hannover 96 in der Vorwoche im zweiten Spiel den ersten Sieg. Vor 9.350 Zuschauern im Fürther Sportpark Ronhof Thomas Sommer erzielten Janni Serra sowie Makana Baku per Doppelpack die Tore für die Kieler.

Die Führung für die von Beginn an überlegenen Kieler besorgte U21-Nationalspieler Janni Serra in der 27. Minute. Fürth-Torhüter Sascha Burchert kam nach einer Steilvorlage von Störche-Innenverteidiger Dominik Schmidt bis zur Strafraumkante heraus, verpasste aber den Ball, den Serra mit dem Kopf an ihm vorbeischob und ins Tor legte. Kiel war über die ganze erste Hälfte deutlich überlegen, Fürth blieb ohne Torschuss. Nach der Pause münzte Holstein die Überlegenheit dann in Tore um: Makana Baku grätschte den Ball in der 49. Minute zum 2:0 ins Tor. Wenig später (61.) legte der 23-Jährige nach Fehler von Hans Nunoo Sarpei zum 3:0 nach, das auch den Endstand markierte.

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