26. April 2021 / 18:41 Uhr

Nur noch wenige Schritte für Bochum: Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten in der 2. Liga

Nur noch wenige Schritte für Bochum: Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten in der 2. Liga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga sind nur noch wenige Spiele zu spielen.
Im Aufstiegsrennen in der 2. Bundesliga sind nur noch wenige Spiele zu spielen. © Getty Images/IMAGO/Zink/Nordphoto (Montage)
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Das Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga spitzt sich in der 2. Liga zu. Der VfL Bochum könnte schon kommende Woche als Aufsteiger feststehen. Greuther Fürth und der HSV müssen indes auf Ausrutscher von Holstein Kiel hoffen. Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über das Restprogramm.

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1. VfL Bochum (30 Spiele, 60 Punkte, Tordifferenz +23)

Der VfL Bochum ist in der Pole Position für den Aufstieg. Die Rückkehr in die Bundesliga nach elf Jahren Zweitliga-Zugehörigkeit rückt für den Tabellenführer immer näher. Am Montagabend (20.30 Uhr, Sky) beim SV Darmstadt 98 kann die Mannschaft von Trainer Thomas Reis den nächsten großen Schritt machen. Bei einem Sieg könnte man nur noch von Fürth, dem HSV und Holstein Kiel eingefangen werden. Sollte die Konkurrenz in ihren Nachholspielen ausrutschen, könnte der Aufstieg dann schon vor der nächsten Partie am 9. Mai gegen Regensburg besiegelt sein. Ansonsten könnte die Reis-Elf den Triumph am 32. Spieltag selbst vorzeitig perfekt machen.

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  • Darmstadt 98 – VfL Bochum (26.04.)
  • VfL Bochum – Jahn Regensburg (09.05.)
  • 1. FC Nürnberg – VfL Bochum (16.05.)
  • VfL Bochum – SV Sandhausen (23.05.)

2. Greuther Fürth (30 Spiele, 54 Punkte, +21)

In der Tabelle steht Greuther Fürth zwar auf Rang zwei. Den direkten Aufstieg haben die Franken von Trainer Stefan Leitl nach der jüngsten Niederlage bei St. Pauli aber nicht mehr in der eigenen Hand. Da Kiel noch drei Spiele weniger als das "Kleeblatt" absolviert hat, muss Fürth auf einen Ausrutscher der Norddeutschen hoffen. Am Mittwoch hat man selbst noch ein Nachholspiel gegen den SV Sandhausen auf dem Programm (18.30 Uhr, Sky). Die drei letzten Spiele finden danach alle gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte statt. Am letzten Spieltag könnte es ein direktes Aufstiegsduell gegen Fortuna Düsseldorf geben.

  • Greuther Fürth – SV Sandhausen (28.04.)
  • Greuther Fürth – Karlsruher SC (08.05.)
  • SC Paderborn – Greuther Fürth (16.05.)
  • Greuther Fürth – Fortuna Düsseldorf (23.05.)

3. Hamburger SV (30 Spiele, 51 Punkte +21)

Der HSV arbeitet daran, auch im dritten Zweitliga-Jahr auf der Zielgeraden am Aufstieg zu scheitern. An 16 von 31 Spieltagen war man in dieser Saison Tabellenführer. Doch nach den jüngsten drei Spielen, in denen es zwei Niederlagen und ein Unentschieden nach Drei-Tore-Führung in Hannover setzte, ist man nur noch Dritter. Nun müssen die Rothosen von Trainer Daniel Thioune schon für die Relegation auf einen Ausrutscher von Kiel hoffen. Immerhin: Nach dem Nachholspiel gegen Karlsruhe am Donnerstag (18.30 Uhr, Sky) geht es nur noch gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte.

  • Hamburger SV – Karlsruher SC (29.04.)
  • Hamburger SV – 1. FC Nürnberg (10.05.)
  • VfL Osnabrück – Hamburger SV (16.05.)
  • Hamburger SV – Eintracht Braunschweig (23.05.)

4. Holstein Kiel (27 Spiele, 49 Punkte, +16)

Neben dem VfL Bochum haben die Kieler noch die besten Karten im Aufstiegsrennen. Durch die Corona-Quarantäne kann der Tabellen-Vierte aus eigener Kraft bis auf den zweiten Platz rücken. Allerdings steht die Mannschaft von Trainer Ole Werner vor einem Mammut-Programm: Noch mindestens acht Spiele stehen in den verbleibenden vier Wochen der Saison an – dazu noch ein mögliches Pokal-Finale. Am Dienstag geht es zunächst einmal auswärts gegen den 1. FC Nürnberg (18.30 Uhr, Sky). Dann wartet am Samstag Borussia Dortmund im Pokal-Halbfinale (20.30 Uhr, ARD und Sky).

  • 1. FC Nürnberg – Holstein Kiel (27.04.)
  • Borussia Dortmund – Holstein Kiel (DFB-Pokal-Halbfinale, 01.05.)
  • Holstein Kiel – SV Sandhausen (04.05.)
  • Holstein Kiel – St. Pauli (07.05.)
  • Holstein Kiel – Hannover 96 (10.05.)
  • Holstein Kiel – Jahn Regensburg (noch nicht neu terminiert)
  • Karlsruher SC – Holstein Kiel (16.05.)
  • Holstein Kiel – Darmstadt 98 (23.05.)

5. Fortuna Düsseldorf (30 Spiele, 49 Punkte, +6)

Die jüngste Niederlage in Paderborn (1:2) war für die Fortunen von Trainer Uwe Rösler ein herber Rückschlag im Kampf um den Wiederaufstieg – zeigte die Formkurve doch jüngst steil nach oben. Dennoch hat Düsseldorf noch gute Chancen auf den direkten Wiederaufstieg, wenn man die letzten vier Spiele gewinnen kann. Am finalen Spieltag könnte es dann im direkten Duell bei Greuther Fürth ein Entscheidungsspiel gehen.

  • Fortuna Düsseldorf – Karlsruher SC (03.05.)
  • Fortuna Düsseldorf – Eintracht Braunschweig (08.05.)
  • Fortuna Düsseldorf – Erzgebirge Aue (16.05.)
  • Greuther Fürth – Fortuna Düsseldorf (23.05.)

Außenseiterchancen haben auch noch der 1. FC Heidenheim (31 Spiele, 48 Punkte, +4), der FC St. Pauli (31 Spiele, 47 Punkte, +3), der sich als beste Rückrundenmannschaft aus dem Keller hochgespielt hat und der Karlsruher SC (29 Spiele, 44 Punkte, +6), der noch zwei Nachholspiele zu absolvieren hat. Alle drei müssten aber auf große Patzer der Konkurrenz hoffen und selbst fehlerfrei bleiben, um noch in das Aufstiegsrennen einzugreifen.