08. März 2020 / 15:24 Uhr

2. Bundesliga kompakt: Dresden-Traumtor entscheidet Sachsen-Derby - St. Pauli und Fürth nur Remis

2. Bundesliga kompakt: Dresden-Traumtor entscheidet Sachsen-Derby - St. Pauli und Fürth nur Remis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Doppelpacker Patrik Schmidt (li.) jubelt über den Siegtreffer im Derby gegen Erzgebirge Aue.
Doppelpacker Patrik Schmidt (li.) jubelt über den Siegtreffer im Derby gegen Erzgebirge Aue. © imago images/Jan Huebner
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Dynamo Dresden hat dank Patrik Schmidt das Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue gewonnen und wichtige Punkte im Abstiegskampf der 2. Bundesliga gesammelt. Der FC St. Pauli rettete indes ein Unentschieden in Sandhausen. Holstein Kiel und Greuther Fürth spielten ebenfalls Remis.

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Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)

Großer Jubel im Rudolf-Harbig-Stadion! Dynamo Dresden hat das Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue für sich entschieden und einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf eingefahren. Nach Führung der Gäste durch Jan Hochscheidt (6.) war, drehte Patrick Schmidt mit einem Doppelpack die Partie (44., 59.) und brachte die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran.

Die Heimzuschauer unter den 30.000 Gästen in Dresden mussten zunächst einen Rückschlag hinnehmen: Schiedsrichter Manuel Gräfe hatte Hochscheidt bei seinem Treffer zunächst noch im Abseits gesehen. Der Videobeweis überstimmte Gräfe allerdings und die Gäste konnten jubeln. Aue kontrollierte auch in der Folge die Partie, wurde aber nicht mehr durchschlagend. Als sich kurz vor der Pause alle Akteure schon in der Kabine wähnten, trat Schmidt auf: Eine Vorlage von Godsway Doynoh musste er nur noch ins kurze Eck einschieben (44.).

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Und Schmidt machte in der zweiten Hälfte seinen Traum-Tag perfekt: Eine Flanke von Hamalainen nahm er noch einmal hoch, bevor er zum Fallrückzieher ansetzte - und mit einem Traumtor die Partie drehte. Die Dresden-Fans waren in Ekstase. Aue drängte zwar seinerseits auf den Ausgleich, doch Dynamo verteidigte leidenschaftlich und brachte die drei Punkte über die Zeit. Aue muss am nächsten Samstag gegen Sandhausen nun auch noch auf Calogero Rizzuto verzichten, der nach einem Gerangel die Gelb-Rote Karte sah.

Holstein Kiel - Spvgg Greuther Fürth 1:1 (1:1)

Alle Restchancen von Greuther Fürth auf die Aufstiegsränge in der 2. Bundesliga dürften dahin sein. Die Fürther spielten am Sonntagmittag bei Holstein Kiel nur 1:1 (1:1)-Unentschieden und haben nun acht Punkte Rückstand auf den HSV und Stuttgart auf Platz zwei und drei. In Kiel ging das Team von Trainer Stefan Leitl zwar durch Sebastian Ernst (2.) früh in Führung. Der Gastgeber konterte allerdings durch Alexander Mühling vor der Pause per Elfmeter (35.). Auf weitere Treffer warteten die Fans im Holstein-Stadion dann vergeblich.

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Die Gäste aus Franken legten einen Blitzstart hin und schockten Holstein: Einen weiten Einwurf verlängerte Kiels Mühling unglücklich zu Redondo im Strafraum der Gastgeber. Mit dem Kopf verlängerte Redondo auf Ernst, der per Volley zur Führung einschob. Und obwohl die Fürther in der Folge die spielbestimmende Mannschaft waren, erzielte Kiel noch vor der Pause den Ausgleich: Nach Foul von Seguin an Lee entschied der Videobeweis auf Elfmeter. Mühling, der Pechvogel vom 0:1, schob zum 1:1 ein (35.). Nach dem Ausgleich flachte die Partie ab. Größere Chancen bekamen die Zuschauer in der zweiten Hälfte nicht mehr zu sehen. Kurz vor dem Ende brachte Fürth den Ball zwar noch im Tor unter. Der Videobeweis bestätigte allerdings die Abseitsentscheidung von Schiedsrichter Frank Willenborg, es blieb beim 1:1.

SV Sandhausen - FC St. Pauli 2:2 (1:1)

Der SV Sandhausen hat das Hoch des FC St. Pauli gebremst. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie reichte es für die Hamburger am Sonntag am Hartwald nur zu einem 2:2 (1:1). Viktor Gyökeres hatte die Gäste vor 9872 Zuschauern in der 28. Minute mit seinem sechsten Saisontor in Führung gebracht, die Sandhausens Kevin Behrens noch vor der Pause per Foulelfmeter egalisierte (45.+1). Das 2:1 der Gastgeber durch Robin Scheu (63.) glich Dimitrios Diamantakos (78.) aus. Denis Linsmayer vergab mit einem Latten-Kopfball (90.+3) in der Nachspielzeit die große Siegchance der Hausherren.

Für die Sandhäuser war es das mittlerweile sechste sieglose Spiel hintereinander. Als Tabellen-13. hat das Team von Trainer Uwe Koschinat mit jetzt 29 Punkten nur noch vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. St. Pauli (30) rutschte auf Rang elf ab.

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