22. Dezember 2018 / 14:54 Uhr

2. Liga kompakt: St. Pauli schlägt Magdeburg - Bielefeld und Ingolstadt verlieren

2. Liga kompakt: St. Pauli schlägt Magdeburg - Bielefeld und Ingolstadt verlieren

Redaktion Sportbuzzer
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Ausgerechnet Bernd Nehrig: Der Mann, der den FC St. Pauli im Winter angeblich verlassen möchte, brachte den Kiezklub gegen den 1. FC Magdeburg auf die Siegerstraße.
Ausgerechnet Bernd Nehrig: Der Mann, der den FC St. Pauli im Winter angeblich verlassen möchte, brachte den Kiezklub gegen den 1. FC Magdeburg auf die Siegerstraße. © Daniel Bockwoldt/dpa
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Der FC St. Pauli untermauerte mit einem 4:1-Heimsieg gegen Magdeburg die Aufstiegsambitionen, der wechselwillige Bernd Nehrig brachte die Kiez-Kicker auf die Siegerstraße. Hingegen verabschiedeten sich Bielefeld und Ingolstadt mit Heimniederlagen in die Winterpause.

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Arminia Bielefeld - 1. FC Heidenheim 1:2 (1:1)

Der 1. FC Heidenheim bleibt ein heißer Kandidat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt feierte am Samstag ein 2:1 (1:1) bei Arminia Bielefeld und liegt zum Jahresabschluss mit nunmehr 30 Zählern vier Punkte hinter dem Relegationsrang drei und sechs hinter dem Zweiten 1. FC Köln. Robert Andrich (43. Minute) und Denis Thomalla (55.) trafen für die Gäste. Tom Schütz (33.) hatte die Arminia in Führung gebracht.

Für Bielefeld gab es damit nach dem tollen Debüt des neuen Trainers Uwe Neuhaus beim 2:1 in Kiel gleich einen Dämpfer. Die Ostwestfalen liegen mit 18 Zählern weiter im Bereich der Abstiegszone. Erst nach einer halben Stunde gab es für die 15 874 Zuschauer in Bielefeld Sehenswertes. Nach einer kurzen Ecke sorgte Schütz mit einem 16-Meter-Schuss aus halblinker Position in den Winkel für das 1:0 der Gastgeber. Die Heidenheimer antworteten zwei Minuten vor der Pause, als Andrich nach einer schönen Kombination mit einem Schuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war. Direkt nach dem Wiederbeginn traf Thomalla nach einem schnellen Angriff freistehend.

FC Ingolstadt 04 - Jahn Regensburg 1:2 (1:1)

Der FC Ingolstadt überwintert in der 2. Fußball-Bundesliga nach einer bitteren Derby-Niederlage gegen Jahn Regensburg auf dem letzten Tabellenplatz. Die Oberbayern mussten am Samstag beim 1:2 (1:1) gegen den Nachbarn aus der Oberpfalz im dritten Spiel unter Trainer Jens Keller die erste Niederlage hinnehmen. Mann des Tages vor 10 038 Zuschauern im Ingolstädter Sportpark war der zweifache Jahn-Torschütze Hamadi Al Ghaddioui (28./75. Minute). Sonny Kittel glich in der 39. Minute für den seit 14 Partien sieglosen FC Ingolstadt zum 1:1 aus.

Die Regensburger mussten im ersten Rückrundenspiel ohne ihre gesperrten Topstürmer Marco Grüttner und Sargis Adamyan antreten, die in der Hinserie 16 der 29 Jahn-Tore erzielt hatten. Aber die Gäste hatten im Angriff einen großartigen Ersatz: Al Ghaddioui traf nach einer Flanke von Benedikt Saller, bei der sich FCI-Verteidiger Phil Neumann böse verschätzte, zunächst mit dem Kopf. Und das Siegtor gelang dem Angreifer nach schöner Vorarbeit von Sebastian Stolze. Regensburg trat reifer und besser abgestimmt auf. Den Ingolstädtern gelang wenig. Ausnahme war das 1:1 von Kittel, das Robert Leipertz mit einem Solo klasse vorbereitete. Mit nur zehn Punkten geht das Keller-Team als Abstiegskandidat Nummer eins in die Winterpause.

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Die neuen Trikots der Zweitliga-Vereine: Hier mit Aytac Sulu (Darmstadt); Pierre-Michel Lasogga (Hamburg), Brian Hamalainen (Dresden).  ©
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FC St. Pauli - 1. FC Magdeburg 4:1 (1:1)

Der FC St. Pauli hat die Gunst der Stunde genutzt und einen erfolgreichen Jahresabschluss gefeiert. Im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg setzten sich die Hanseaten am Samstag dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient, wenn auch etwas zu hoch mit 4:1 (1:1) durch. Dadurch rückten die Hanseaten zumindest für einen Tag in der 2. Fußball-Bundesliga auf Rang drei vor. Vor 29 546 Zuschauern im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion erzielten Bernd Nehrig (17. Minute), Marvin Knoll (59./Foulelfmeter) und Dimitrios Diamantakos (63./90.+3) die Tore für die Kiezkicker, die nur eines der jüngsten 13 Punktspiele verloren haben. Für die eine Stunde lang gleichwertigen Magdeburger, die bisher erst ein Punktspiel gewonnen haben und weiter einen direkten Abstiegsplatz belegen, traf Michel Niemeyer (35.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Matchwinner in Reihen der Hamburger war Kapitän Nehrig. Der zuletzt selten berücksichtigte und deshalb wechselwillige defensive Mittelfeldakteur traf per Hechtkopfball zur Führung. Nach der Pause holte der Routinier den Elfmeter für sein Team heraus und legte zudem beim dritten Treffer den Ball für Torschütze Diamantakos stark auf.

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