21. Juni 2020 / 08:17 Uhr

Zweitliga-Konferenz im Liveticker: Aufstiegskampf mit dem VfB Stuttgart, 1. FC Heidenheim und Hamburger SV

Zweitliga-Konferenz im Liveticker: Aufstiegskampf mit dem VfB Stuttgart, 1. FC Heidenheim und Hamburger SV

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stuttgarts Philipp Klement (links) muss mit dem VfB in Nürnberg ran. Tim Kleindienst (Mitte) trifft mit dem 1. FC Heidenheim im Aufstiegsduell auf Hamburgs Joel Pohjanpalo.
Stuttgarts Philipp Klement (links) muss mit dem VfB in Nürnberg ran. Tim Kleindienst (Mitte) trifft mit dem 1. FC Heidenheim im Aufstiegsduell auf Hamburgs Joel Pohjanpalo. © Getty Images/imago images/Sportfoto Rudel/Montage
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Es bleibt weiter spannend in Liga zwei. Mit dem VfB Stuttgart, Hamburger SV und 1. FC Heidenheim können sich am 33. Spieltag noch drei Teams große Hoffnung auf den Aufstieg in die Bundesliga machen. Im Tabellenkeller zittern der Karlsruher SC und SV Wehen Wiesbaden am meisten.

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Nur der 1. FC Heidenheim kann jetzt noch gewinnen. Für den VfB Stuttgart und den Hamburger SV wäre der Aufstieg in die Bundesliga gefühlt nicht mehr als die Erfüllung einer Pflicht. Aber der kleine FCH, der 2007 beim Gewinn der bis heute letzten Meisterschaft der Stuttgarter noch in der Oberliga spielte, könnte beiden Traditionsclubs die Stimmung vermiesen. Zwei Spieltage vor dem Saisonende liefern sich der HSV und der VfB einen engen Dreikampf mit dem Klub von der schwäbischen Ostalb. Und eine Vorentscheidung dürfte schon am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) fallen. Dann empfangen die Heidenheimer den HSV zum direkten Duell.

"Wir haben jetzt ein Halbfinale. Dieses Mal muss man gewinnen, da reicht kein Punkt. Wir wollen ins Finale", sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Seit fast 13 Jahren arbeitet der 46-Jährige als Coach in seiner Geburtsstadt. Schmidt führte den Verein von der Oberliga in die 2. Liga. Der Sprung in die Bundesliga wäre auch für den derzeit dienstältesten Trainer im deutschen Profifußball die vorläufige Krönung seiner Zeit in Heidenheim. "Dass es nun zu so einem Showdown kommt, ist schon irgendwie verrückt. Aber das haben wir uns verdient", sagte er. Mit-Aufstiegskonkurrent VfB Stuttgart ist beim noch nicht geretteten 1. FC Nürnberg gefordert.

Der Karlsruher SC steht im Abstiegskampf gegen Arminia Bielefeld unter großem Druck. Nach dem 1:2 bei Jahn Regensburg braucht der Tabellen-16. gegen den schon feststehenden Bundesliga-Aufsteiger dringend einen Sieg, um den Relegationsplatz wieder verlassen zu können. Der Rückstand auf den 1. FC Nürnberg, der als Tabellen-15. den ersten direkten Nichtabstiegsplatz belegt, beträgt drei Punkte. Der Vorletzte SV Wehen Wiesbaden liegt zwei Spieltage vor dem Saisonende zwei Zähler hinter dem KSC.