28. Juni 2020 / 17:28 Uhr

Zweitliga-Absteiger fix: Wehen Wiesbaden und Dresden müssen in die 3. Liga - Nürnberg in der Relegation

Zweitliga-Absteiger fix: Wehen Wiesbaden und Dresden müssen in die 3. Liga - Nürnberg in der Relegation

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SV Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden stehen als Absteiger aus der 2. Bundesliga fest, während Nürnberg in die Relegation muss.
Der SV Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden stehen als Absteiger aus der 2. Bundesliga fest, während Nürnberg in die Relegation muss. © Getty/imago images
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Bereits vor dem Zweitliga-Finale hatten der SV Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden nur minimale Chancen, doch noch die Relegation zu erreichen. Trotz eigenen Punktgewinnen am letzten Spieltag bewahrheitete sich die Prognose: beide Mannschaften müssen in der 3. Liga einen Neuanfang starten, der 1. FC Nürnberg muss in die Relegation.

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Die Absteiger aus der 2. Bundesliga stehen fest: Nach Abschluss des letzten Spieltags ist klar, dass der SV Wehen Wiesbaden und Dynamo Dresden in der 3. Liga einen Neuanfang starten müssen. Immerhin: beide Mannschaften, die aufgrund einer deutlich schlechteren Tordifferenz selbst bei Schützenhilfe der Konkurrenz nur noch theoretische Chancen auf das Erreichen des 16. Platzes hatten, verabschiedeten sich mit letztlich unerheblichen Punktgewinnen aus der 2. Liga. Der 1. FC Nürnberg muss in die Relegation zwischen 2. und 3. Liga, der Karlsruher SC schaffte noch den direkten Klassenerhalt.

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Sowohl Wehen als auch Dresden hatten sich bereits vor dem 34. Spieltag in ihr Schicksal ergeben. Ein zweistelliger Kantersieg, der mit Schützenhilfe aus Fürth eventuell noch zum Relegationsplatz gereicht hätte, sei absolut unrealistisch, sagte etwa SGD-Trainer Markus Kauczinski. Es gehe darum, die verpatzte Saison anständig zu beenden - "und dann fängt etwas Neues an". Dynamo Dresden verpasste es, sich mit einem Sieg aus der Liga zu verabschieden, kam trotz Treffern von Marco Terrazzino (23.) und Patrick Schmidt (59.) und einer 2:0-Führung nicht über ein 2:2 gegen den VfL Osnabrück hinaus. Dresden blieb so Letzter. Denn der SVWW siegte - mit einem 5:3 gegen den FC St. Pauli. Stefan Aigner (11., 39.) und Phillip Tietz (12., 61., 67.) erzielten die Tore der Hessen, die nach nur einer Zweitliga-Saison wieder abgestiegen sind.

In die Relegation muss der 1. FC Nürnberg. Die Franken spielten bei Holstein Kiel nur 1:1. Der FCN war durch Patrick Erras (3.) in Führung gegangen und war so auf Kurs Klassenerhalt, Lion Lauberbach (67.) glich jedoch für die Schleswig-Holsteiner aus. Die Franken rutschten am letzten Spieltag noch ab, weil der Karlsruher SC beim Nürnberger Lokalrivalen Greuther Fürth nach Rückstand zu einem 2:1-Sieg kam. Keita-Ruel (2.) hatte die Fürther früh in Führung geschossen, der KSC kam jedoch durch Kother (21.) und einem Elfmeter-Tor von Hofmann (61.) zum eminent wichtigen Auswärtssieg. Die um zwei Treffer bessere Tordifferenz (-11 zu -13) gab letztlich den Ausschlag zu Gunsten der mit Nürnberg punktgleichen Badener.

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Der Gegner des FCN in der Relegation steht noch nicht fest. Mehrere Teams kämpfen in der 3. Liga noch um die Teilnahme an den Playoffs. Es muss in diesem Jahr aber nicht zwangsläufig der Drittplatzierte sein - sollte der FC Bayern München II einen der ersten drei Plätze belegen, würde der Viertplatzierte gegen die Baden antreten. Die beiden Partien steigen am 7. und 11. Juli (jeweils 20.30 Uhr). Das Hinspiel findet in Nürnberg, das Rückspiel beim Drittligisten statt.