Transfer-Offensive

Transferfenster geschlossen: Diese Stars wechselten nach Saudi-Arabien

Neymar (Mitte) spielt wohl bald wie auch Sadio Mané und Karim Benzema in Saudi-Arabien.

Neymar (Mitte) spielt wohl bald wie auch Sadio Mané und Karim Benzema in Saudi-Arabien.

Die Fußball-Welt wurde im Sommer 2023 Zeuge einer beispiellosen Transfer-Offensive aus Saudi-Arabien, die in dieser Form noch vor einigen Wochen nicht zu erwarten war. Ja, mit Cristiano Ronaldo hatte im Januar 2023 einer der größten Stars des Weltfußballs beim saudischen Erstligisten Al-Nassr unterschrieben. Aber mit seinen 38 Jahren gehört „CR7″ bei aller unbestrittenen Klasse schon seit einiger Zeit nicht mehr zur absoluten Leistungsspitze. Im abgelaufenen Transfer-Sommer bedienten sich die Klubs aus der saudischen Pro League nun aber weiter im obersten Fußball-Regal – und zahlten neben stattlichen Gehältern mitunter hohe Millionen-Ablösen. Höhepunkt der Sommer-Offensive ist auch nach offiziellem Transferschluss Brasiliens Superstar Neymar, der am 15. August als Neuzugang bei Al-Hilal präsentiert wurde. Seit Donnerstagabend ist das Transferfenster auch in Saudi-Arabien geschlossen und es steht fest, dass Neymar - zumindest vorerst - der teuerste Neuzugang der Saudi-League war.

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Der Staat alimentiert das ambitionierte Vorhaben, auch wenn noch nicht vollständig klar zu sein scheint, wo das Ganze überhaupt hinführen soll: Die Vereine Al-Nassr, Al-Hilal, Al-Ittihad und Zweitliga-Meister Al-Ahli wurden erst Anfang Juni zu jeweils 75 Prozent vom staatlichen Public Investment Fund (PIF) übernommen, dessen Vorsitzender kein geringerer ist als Premierminister und Kronprinz Mohamed bin Salman. An Geld mangelt es den vier Klubs also ebensowenig wie PIF-Eigentum Newcastle United.

Der Sportbuzzer, das Sportportal des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), listet auf, welche Stars sich Al-Nassr, Al-Hilal, Al-Ittihad und Al-Ahli im abgelaufenen Transfer-Sommer sicherten.

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Cristiano Ronaldo (Al-Nassr - 31.12.2022)

Der fünffache Weltfußballer, als „CR7″ die vielleicht größte Marke des Weltfußballs, brachte die Welle der Wechsel nach Saudi-Arabien ins Rollen. Bei Al-Nassr unterschrieb der Portugiese im Januar 2023 einen Vertrag über zweieinhalb Jahre bis 2025, der ihm Berichten zufolge rund 200 Millionen Euro pro Saison einbringen soll.

Karim Benzema (Al-Ittihad - 06.06.2023)

Der langjährige Torjäger von Real Madrid (2009 bis 2023) sorgte als erster großer Sommer-Transfer für Aufsehen. Sein Wechsel zum saudischen Meister Al-Ittihad - wie bei Ronaldo ein ablösefreier Transfer - wurde blitzartig innerhalb weniger Tage vollzogen und war von den Wenigsten erwartet worden. Der 35 Jahre alte Benzema erhielt ein Arbeitspapier bis 2026 und soll ebenfalls 200 Millionen Euro pro Spielzeit erhalten.

Karim Benzema mit Al-Ittihads Klubpräsident Anmar Alhaeli und dessen Vize Ahmad Kaaki.

Karim Benzema mit Al-Ittihads Klubpräsident Anmar Alhaeli und dessen Vize Ahmad Kaaki.

N‘Golo Kanté (Al-Ittihad - 21.06.2023)

Bei Al-Ittihad wird Benzema in den kommenden Jahren mit einem hochdekorierten Landsmann zusammenspielen - denn Kanté folgte Benzema zwei Wochen später. Auch der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt ablösefrei, unterschreibt für vier Jahre und kassiert rund 100 Millionen Euro pro Saison. Der französische Nationalspieler gewann in seiner Karriere fast alles, wurde Weltmeister und Nations-League-Titelträger sowie Champions- und Europa-League-Sieger, zwei Mal Englischer Meister sowie Pokalsieger - um nur einige seiner Titel zu nennen.

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Ruben Neves (Al-Hilal - 23.06.2023)

In mehrerer Hinsicht bemerkenswert ist der Transfer von Ruben Neves. Zum einen, weil der Mittelfeldspieler, den es von den Wolverhampton Wanderers zu Al-Hilal zieht, im Gegensatz zu Benzema und Kanté eine Ablöse kostet, nämlich laut Medienberichten stattliche 55 Millionen Euro. Zum anderen, weil er wie Cristiano Ronaldo ein Klient von Berater-Star Jorge Mendes ist und im Gegensatz zu „CR7″ mit 26 Jahren in der Blüte seiner Fußballerjahre steht.

Die Zeitung Independent bezeichnet Neves deshalb als „das Gesicht eines sich in mehr als einer Hinsicht verändernden Spiels“, nicht zuletzt als Beispiel für den zunehmenden Kollaps des europäischen Transfermarktes, der durch die plötzlichen Saudi-Deals immer weniger vorhersehbar wird. Schließlich stand Neves auch beim FC Barcelona auf dem Zettel - doch den Katalanen fehlte das nötige Kleingeld, um die Ablöse stemmen zu können.

Kalidou Koulibaly (Al-Hilal - 25.06.2023)

Auch Al Hilal rüstete weiter auf: Zwei Tage nach dem Neves-Transfer bediente sich der Klub beim FC Chelsea. In Kalidou Koulibaly wurde ein Innenverteidiger verpflichtet. Der Senegalese war der erste von mehreren Chelsea-Stars, die in die saudische Liga wechseln sollen. Seine Dienste ließ man sich kolportierte 23 Millionen Euro kosten.

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Edouard Mendy (Al-Ahli - 28.06.2023)

Mit Edouard Mendy wechselte ein weiterer Star des FC Chelsea in die Wüste. Der Torwart der Blues spielt ab sofort für Al-Ahli, das wohl knapp 20 Millionen Euro für die Dienste des Senegalesen gezahlt hat. Mendy hat einen Vertrag bis 2026 unterschrieben.

Robert Bauer (Al-Tai 01.07.2023)

Robert Bauer ist der einzige deutsche Profi, der in diesem Sommer nach Saudi-Arabien gewechselt ist. Ausgebildet wurde der Verteidiger beim Karlsruher SC. Danach spielte er noch für den FC Ingolstadt, Werder Bremen, 1. FC Nürnberg, Arsenal Tula (Russland) und VV St. Truiden (Belgien). Der Wechsel zu Al-Tai erfolgte ablösefrei. Warum der einstige Bundsliga-Spieler in die Wüste ging? „Für mich gab es zwei Gründe: Meine Frau ist in Dubai aufgewachsen, ihre Familie lebt immer noch dort. Somit sind wir jetzt näher dran. Ich kenne das Leben und die Kultur dadurch schon ein wenig und möchte gerne die schöne Erfahrung machen, hier ein paar Jahre zu leben. Das Geld ist natürlich noch ein großer Pluspunkt“, sagt Bauer im Interview mit dem Sportbuzzer.

Jorge Jesus (Al-Hilal - 02.07.2023)

Mit Jorge Jesus hat es in diesem Sommer auch einen ersten Trainer aus nach Saudi-Arabien verschlagen. Der Portugiese stand zuletzt bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag, ist jetzt aber neuer Cheftrainer von Al-Hilal, wo er Neves und Koulibaly trainieren wird. Der 68-Jährige trainierte den Klub bereits von Sommer 2018 bis Januar 2019.

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Steven Gerrard (Al-Ettifaq - 03.07.2023)

Ein weiterer Trainer mit einem ganz großen Namen folgte einen Tag nach Jesus: Liverpool-Legende Steven Gerrard trat nach Stationen bei den Glasgow Rangers und Aston Villa seine dritte Station als Profi-Trainer bei Al-Ettifaq an. Bei dem Klub, wo unter anderem der achtfache deutsche Nationalspieler Amin Younes unter Vertrag steht, unterschrieb Gerrard einen Vertrag bis 2025.

Liverpool-Legende Steven Gerrard arbeitet inzwischen als Trainer bei Al-Ettifaq.

Liverpool-Legende Steven Gerrard arbeitet inzwischen als Trainer bei Al-Ettifaq.

Marcelo Brozovic (Al-Nassr - 03.07.2023)

Neuen Rückhalt bekam Cristiano Ronaldo bei Al-Nassr durch die Verpflichtung von Marcelo Brozovic. Der kroatische Nationalspieler wechselte für 18 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen von Inter Mailand zum Ronaldo-Klub und wurde dort zunächst der Rekordzugang. Der zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler soll dem Vernehmen nach 27 Millionen Euro pro Jahr verdienen und unterschrieb für drei Saisons.

Jota (Ittihad Club - 03.07.2023)

Eine stattliche Summe legte Ittihad Club für Linksaußen Jota hin. Der 24-Jährige kam nach einer starken Saison in der schottischen Premiership mit zehn Toren und elf Vorlagen für 29 Millionen Euro von Celtic Glasgow zum Klub von Karim Benzema und N‘Golo Kanté.

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Roberto Firmino (Al-Ahli - 04.07.2023)

Ein Ausrufezeichen im Werben um europäische Top-Stars setzte Al-Ahli. Der Aufsteiger sicherte sich ablösefrei die Dienste des langjährigen Liverpool-Stürmers Roberto Firminho. Der Brasilianer stand wohl auch in Europa vielerorts auf dem Zettel, entschied sich aber für den Transfer in die Saudi Pro League.

Sergej Milinkovic-Savic (Al-Hilal - 12.07.2023)

40 Millionen Euro soll der Superstar von Lazio Rom, Sergej Milinkovic-Savic, Al-Hilal gekostet haben. Der 28-Jährige ist aktueller Nationalspieler Serbiens und spielte seit 2015 für die Römer.

Seko Fofana (Al-Nassr - 18.07.2023)

Ein weiterer prominenter Teamkollege für Cristiano Ronaldo: Al-Nassr hat den Ivorer Seko Fofana vom französischen Vizeweltmeister RC Lens verpflichtet und den Mittelfeldspieler mit einem Vertrag bis 2026 ausgestattet. Der 28-Jährige hatte seinen Vertrag bei Lens erst kürzlich verlängert, entschied sich letztlich dennoch für einen Wechsel in die Wüste.

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Alex Telles (Al-Nassr - 23.07.2023)

Ebenfalls zu Al-Nassr zog es Alex Telles. Der Linksverteidiger von Manchester United unterschrieb bei Al-Nassr einen Vertrag bis 2025. In Ronaldo trifft Telles auf einen alten Bekannten. Der 12-malige brasilianische Nationalspieler und der Portugiese standen in der Saison 2021/22 bereits in 21 Spielen für ManUnited gemeinsam auf dem Rasen.

Malcom (Al-Hilal - 26.07.2023)

Die Dienste von Ex-Barcelona-Star Malcom ließ sich Al-Hilal laut Medienberichten 60 Millionen Euro kosten. Damit ist er zu diesem Zeitpunkt neuer Rekordtransfer der saudi-arabischen Liga. Der Brasilianer spielte zuletzt bei Zenit St. Petersburg.

Malcom wurde mit seinem Wechsel von St. Petersburg zu Al-Hilal der neue saudische Rekordtransfer.

Malcom wurde mit seinem Wechsel von St. Petersburg zu Al-Hilal der neue saudische Rekordtransfer.

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Jordan Henderson (Al-Ettifaq - 27.07.2023)

Nach zwölf Jahren beim FC Liverpool zog es auch Jordan Henderson nach Saudi-Arabien. Konkret: Zu Al-Ettifaq - jenem Klub, bei dem in diesem Sommer auch Liverpool-Ikone Steven Gerrard als Trainer anheuerte. Bei seinem neuen Arbeitgeber erhielt Henderson Berichten zufolge einen Vertrag bis 2026. Sein Transfer wurde besonders von LGBTIQ+-Gruppen scharf kritisiert, weil der englische Nationalspieler sich über viele Jahre sehr für die Community eingesetzt hatte. Schwule und Lesben werden in Saudi-Arabien verfolgt. Auch Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger machte seinem Unmut Luft. „Er kann spielen, wo er will“, schrieb der homosexuelle Ex-Nationalspieler. „Aber ich bin neugierig, wie die Marke JH aussehen wird. Die alte ist tot! Ich habe für eine Weile geglaubt, dass seine Unterstützung für die (LGBTIQ+-Community, Anm. d. Red.) echt ist. Dumm von mir...“

Riyad Mahrez (Al-Ahli - 28.07.2023)

Nur einen Tag später bediente sich der nächste saudische Klub in der Premier League. Riyad Mahrez verließ Manchester City und unterschrieb bei Al-Ahli einen Vertrag bis 2027. Die Ablösesumme für den Triplesieger: 35 Millionen Euro.

Matthias Jaissle (Al-Ahli - 28.07.2023)

Mit Mahrez wechselte am gleichen Tag auch ein neuer Trainer zum Saudi-Klub – und zwar ein Deutscher: Matthias Jaissle. Der 35-Jährige, der laut Medienberichten einen Vertrag bis 2026 unterschrieb, wurde kurz zuvor bei RB Salzburg freigestellt. Den Wunsch, RB zu verlassen, habe der 35-Jährige dem Klub nur rund 48 Stunden vor dem Saisonstart mitgeteilt. „Wir sind der Ansicht, dass ein Trainer, der sich nur zwei Tage vor dem Start einer wichtigen Saison derart intensiv mit einem möglichen Klubwechsel beschäftigt, bei diesem Auftakt auch nicht dabei sein sollte“, sagte Geschäftsführer Stephan Reiter.

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Cristiano Ronaldo bekommt pompösen Empfang bei Al-Nassr
RIYADH, SAUDI ARABIA - JANUARY 03: Al-Nassr's new forward Cristiano Ronaldo greets the fans during his unveiling at the Mrsool Park Stadium on January 3, 2023 in Riyadh, Saudi Arabia. (Photo by Yasser Bakhsh/Getty Images)

Mit einem großen Feuerwerk inklusive Laser-Show wurde der portugiesische Fußballstar bei seinem neuen Klub Al-Nassr in Saudi-Arabien vorgestellt.

Allan Saint-Maximin (Al-Ahli - 30.07.2023)

Zwei Tage nach Bekanntgabe des Transfer-Doppelpacks Mahrez/Jaissle sicherte sich Al-Ahli weitere Verstärkung: Von Newcastle United (ebenfalls ein PIF-Klub) verpflichtete der Aufsteiger den Flügelstürmer Allan Saint-Maximin, der in Deutschland einst für Hannover 96 aktiv war. 30 Millionen Euro ließ man sich den Transfer laut The Athletic kosten.

Fabinho (Al-Ittihad - 31.07.2023)

Und der nächste Liverpool-Star verließ nach Henderson den Klub um Trainer Jürgen Klopp für die Saudi-Liga: Laut Medienberichten zahlte Al-Ittihad für die Dienste von Mittelfeld-Star Fabinho rund 47 Millionen Euro an die „Reds“.

Sadio Mané (Al-Nassr - 01.08.2023)

Anfang August war auch das Missverständnis zwischen dem FC Bayern und Offensiv-Star Sadio Mané endgütlig beendet. Nach wochenlangen Spekulationen vermeldete der deutsche Rekordmeister den Abgang des 31-Jährigen in Richtung des saudischen Klubs Al-Nassr. Mané soll beim Klub von Cristiano Ronaldo umgerechnet 40 Millionen Euro netto pro Jahr verdienen können. Die Bayern wiederum sollen annähernd die rund 32 Millionen Euro als Ablöse erhalten haben, die sie vor einem Jahr an den FC Liverpool gezahlt hatten.

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Franck Kessie (Al-Ahli - 09.08.2023)

Die Einkaufstour von Al-Ahli ging mit Franck Kessié weiter, der nach einer Saison beim FC Barcelona für 12,5 Millionen Euro nach Saudi-Arabien transferiert wurde. Sein Gehalt wurde vom Aufsteiger verdreifacht. Kessié hatte vor seinem Engagement in Barcelona fünf Jahre lang bei der AC Mailand gespielt.

Roger Ibanez (Al-Ahli - 10.08.2023)

Einen Tag nach der Verpflichtung von Franck Kessié, folgte bei Al-Ahli bereits der nächste Transfer. Roger Ibanez wechselte von der AS Rom nach Jeddah. Für den 24 Jahre alte Brasilianer überwies der Aufsteiger Medienberichten zufolge 28,5 Millionen Euro an den Tiber. Damit überschritten die Ablösezahlungen des Klubs im Sommer-Transferfenster die 120-Millionen-Euro-Marke.

Neymar (Al-Hilal - 15.08.2023)

Der Rekordtransfer des Weltfußballs ist auch der Rekordtransfer der Saudi Pro-League. 90 Millionen Euro plus Boni überwies Al-Hilal Mitte August an Paris Saint-Germain, um Neymar zum neuen Superstar des Teams zu machen. Der 31-Jährige hatte vor sechs Jahren die Weltrekordsumme von 222 Millionen Euro gekostet, als PSG den Brasilianer vom FC Barcelona abgeworben hatte. Neymar soll neben Cristiano Ronaldo das ganz große Zupferd der saudischen Liga werden. Der Superstar der brasilianischen Selecao wechselte nach 173 Spielen und 118 Toren in der französischen Hauptstadt nach Saudi-Arabien, wo er ein Gehalt von 100 Millionen Euro pro Jahr verdienen soll.

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Bono (Al-Hilal - 17.08.2023)

Der neue Klub von Brasiliens Superstar Neymar hat nun auch einen neuen Torwart. Der marokkanische Nationaltorwart Bono, der zwischenzeitlich auch als möglicher Ersatz für Manuel Neuer beim FC Bayern München gehandelt worden war, kommt vom spanischen Erstligisten FC Sevilla und erhält in Saudi-Arabien einen Vertrag bis 2025. Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge bei etwa 20 Millionen Euro liegen, Bonos Gehalt pro Saison bei etwa 15 Millionen Euro.

Merih Demiral (Al-Ahli - 19.08.2023)

Aufsteiger Al-Ahli verstärkt seine Abwehr mit einem türkischen Nationalspieler. Merih Demiral unterschreibt für drei Jahre beim Klub des deutschen Trainers Matthias Jaissle. Die Ablöse für den Innenverteidiger von Atalanta Bergamo soll rund 20 Millionen Euro betragen.

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Aleksandar Mitrovic (Al-Hilal - 19.08.2023)

Kurz nach dem Rekordtransfer von Neymar verpflichtet Al-Hilal auch einen der Top-Stürmer der Premier League. Der Transfer von Aleksandar Mitrovic soll dem Saudi-Klub über 50 Millionen Euro wert sein. Der 28-Jährige erzielte in 206 Pflichtspielen für Fulham seit 2018 satte 111 Treffer. Die „Cottagers“ lehnten zuvor Offerten von Al-Hilal und Al-Ahli für Trainer Marco Silva ab.

Otávio (Al-Nassr - 23.08.2023)

Nach schwachem Saisonstart wollte sich Ronaldo-Klub Al-Nassr noch verstärken und wurde in Portugal fündig: Für 60 Millionen Euro Ablöse wechselte Rechtsaußen Otávio vom FC Porto zum Saudi-Klub.

Aymeric Laporte (Al-Nassr - 24.08.2023)

Einen Tag später legte Al-Nassr nach und verstärkte sich mit einem Triple-Gewinner: Innenverteidiger Aymeric Laporte kam von Champions-League-Sieger Manchester City. Für den spanischen Nationalspieler gab der Ronaldo-Klub wohl weitere rund 30 Millionen Euro aus.

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Gabri Veiga (Al Ahli - 26.08.2023)

An Gabri Veiga waren offenbar viele europäische Top-Klubs interessiert. Doch der 21 Jahre alte Spanier entschied sich gegen einen Wechsel in eine andere Top-Liga und unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bei Al Ahli. Celta Vigo erhält für den Transfer wohl etwa 40 Millionen Euro Ablöse. Als „embarassing“, also „peinlich“, hatte der frühere deutsche Nationalspieler Toni Kroos diesen Transfer schon vor einigen Tagen kommentiert.

Georginio Wijnaldum - 02.09.2023

Nach Henderson holt Al-Ettifaq den nächsten prominenten Mittelfeldspieler nach Saudi-Arabien. Paris Saint-Germain vermeldet den Abschied des 32 Jahre alten Niederländers, der beim Gerrard-Klub dem Vernehmen nach einen Vertrag bis 2026 unterschreibt. Im Raum steht eine Ablöse in Höhe von rund acht Millionen Euro.

Yannick Carrasco - 04.09.2023

Al Shabab sichert sich die Dienste von Yannick Carrasco. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler kehrt dem spanischen Topklub Atlético Madrid den Rücken, um in der Wüste anzuheuern. Dem Vernehmen nach erhält er in Saudi-Arabien einen Dreijahresvertrag.

Sportbuzzer