2. Bundesliga

HSV im Duell um den Aufstieg, Traditionsklubs zittern: Die Szenarien am letzten Spieltag der 2. Bundesliga

Heidenheim und der HSV (links) kämpfen im Fernduell um Platz zwei. Für Bielefeld und Nürnberg (rechts) geht es an zwei unterschiedlichen Orten um den Klassenverbleib.

Heidenheim und der HSV (links) kämpfen im Fernduell um Platz zwei. Für Bielefeld und Nürnberg (rechts) geht es an zwei unterschiedlichen Orten um den Klassenverbleib.

In fünf Spielen an fünf verschiedenen Orten fallen am 34. Spieltag die letzten Entscheidungen der Saison 2022/2023 in der 2. Bundesliga. Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) geht es noch um den Aufstieg und den Abstieg. Auch die Entscheidung darüber, wer als Meister den Sprung in die Bundesliga schafft, ist noch offen. Der 1. FC Heidenheim könnte Geschichte schreiben, der Hamburger SV hofft derweil selbst noch auf den direkten Aufstieg. Im Abstiegskampf entscheidet sich zwischen einem Trio, wer in die Relegation muss. Ein Überblick.

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Aufstieg

Darmstadt 98 hat die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus bereits am vorletzten Spieltag perfekt gemacht. Doch wer folgt den Hessen (67 Punkte) direkt in die Erstklassigkeit? Der 1. FC Heidenheim (64) geht als Zweiter in den entscheidenden Spieltag. Mit einem Auswärtssieg gegen Jahn Regensburg gelingt dem Team von Trainer Frank Schmidt erstmals der Aufstieg in Deutschlands höchste Spielklasse. Sollte Darmstadt parallel bei Greuther Fürth verlieren, würde das dank der besseren Tordifferenz sogar die Meisterschaft bedeuten.

Allerdings steht Heidenheim unter Druck, weil der Hamburger SV (63) noch vorbeiziehen kann. Damit der ehemalige Bundesliga-Dino nach fünf Spielzeiten wieder aufsteigen kann, muss die Mannschaft von Coach Tim Walter beim bereits abgestiegenen Schlusslicht SV Sandhausen gewinnen. Heidenheim darf zudem nicht in Regensburg gewinnen. Ein Hamburger Remis bei gleichzeitiger Niederlage des Konkurrenten genügt nur dann, wenn der FCH sein um sechs (!) Treffer besseres Torverhältnis noch verspielt.

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Abstieg

Ausgerechnet für beide Gegner der Aufstiegsaspiranten ist die Saison schon gelaufen. Sandhausen muss den Gang in die 3. Liga antreten. Mit 28 Punkten wird der SVS absteigen und höchstwahrscheinlich Tabellenletzter bleiben. Regensburg (31) kann sich nur noch theoretisch retten. Der Rückstand auf Platz 16 beträgt nicht nur drei Punkte, sondern auch 15 Tore. Diesen Relegationsrang belegt aktuell Arminia Bielefeld. Den Ostwestfalen (34) droht damit der zweite Abstieg hintereinander, sollte nicht doch noch die Rettung gelingen – entweder über die Relegation gegen den Dritten der 3. Liga oder mit einem Sieg am letzten Spieltag beim 1. FC Magdeburg.

Bielefelds Konkurrenten müssten dann allerdings Schützenhilfe leisten. Der 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig (beide 36) auf den Plätzen 15 und 14 wären mit eigenen Auswärtssiegen gerettet. Der FCN um Manager und Trainer Dieter Hecking tritt beim SC Paderborn an, Aufsteiger Braunschweig reist zu Hansa Rostock. Sollte eines der beiden Teams nur Remis spielen, reicht ein Arminia-Sieg dank der deutlich besseren Tordifferenz (-8), sowohl gegenüber Nürnberg (-18) als auch Braunschweig (-16).

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